SPÖ Tiefnig: FPK-Sportförderung geht in falsche Kanäle

FPK-Sportreferent Dörfler ist angehalten seine Eigen-PR-Aktionen zu Gunsten der Nachwuchsförderung im Sport hinten anzustellen.

Klagenfurt (OTS) - "Das Geld im Sport geht einfach in die falschen Kanäle, so kommt es etwa der Selbstbeweihräucherung von FPK-Sportreferent Dörfler zu Gute, nicht aber unserem Nachwuchs", weist SPÖ-Sportsprecher LAbg. Alfred Tiefnig, im Hinblick auf die heutige ORF-Streitkultur, erneut auf eine Fehlentwicklung im Kärntner Sport hin. Zwar kritisiere Dörfler die ausbleibenden Erfolge, doch seine Gegenstrategie diene hauptsächlich den ohnehin gut dotierten Sportarten und dem eigenen Prestige, das davon auf den FPK-Politiker abfalle, ist Tiefnig überzeugt. Zu erwähnen ist natürlich auch die falsche Entwicklung im Sportstättenbau, wie etwa die Kletterhalle in Mühldorf.

"Die Wertung, ob es Weitblick beweist, wenn Dörfler in unmittelbarer Nachbarschaft zwei Schi-Rollerstrecken errichten lässt, sollen die Kärntnerinnen und Kärntnern selbst vornehmen. Heftige Kritik verdient jedoch die verfehlte Förderpolitik beim Sport in Kärnten", so Tiefnig. Die Dachverbände die den Breiten- und Spitzensport erhalten, müssen mit wesentlich weniger Geld auskommen, sollen aber das gleiche Angebot aufrecht erhalten.

Wenn es auch in Zukunft kaum Geld für den Schul- und Gesundheitssport sowie für jene Vereine gäbe, die die jungen Leute im Land zum Sport hinführen, dann werden die Erfolge auch in Zukunft ausbleiben. Anzudenken sind auch enge Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen. "Der Nachwuchs im Sport müsste auf möglichst breiter Basis unterstützt werden, und dies beginnt bereits in der Frühkindlichen Erziehung. Der Sprung zur Elite einer Sportart hängt in weiterer Folge nicht allein von den vielen Talenten im Land ab, sondern vom fehlenden Geld", schließt Tiefnig.
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