Budget: Familienverband zeigt massive Belastungen auf

Wien (OTS) - "Der Freiheitliche Familienverband Österreichs (FFV), lehnt die geplanten Kürzungen der Familienleistungen entschieden ab und weist darauf hin, dass Familien schon heute im Bereich der direkten und indirekten Steuern sowie bei den Sozialversicherungsbeiträge gegenüber kinderlosen Personen gleichen Einkommens massiv diskriminiert sind", sagte der Obmann des Freiheitlichen Familienverbandes Österreich Univ.Prof. Dr. Herbert Vonach.

Durch die geplanten allgemeinen Maßnahmen zur Budgetsanierung seien Familien mindestens genauso betroffen wie alle anderen Bevölkerungsgruppen auch. Zusätzlich zu den erhöhten Massensteuern würden Familien jedoch noch durch massive Kürzungen im Bereich der Familienleistungen getroffen, zeigte Vonach auf.

So würden Familien durch die vorgeschlagenen Maßnahmen dreifach belastet: Wie alle Bürger durch die allgemeinen Steuererhöhungen, durch die fehlende Inflationsanpassung der Familienleistungen und durch die geplanten Kürzungen der Familienbeihilfe.

Anhand eines Beispiels werde das Ausmaß der Belastung klar:
Eine Familie mit einem 26 jährigen Studenten, einem 19-Jährigen, der sich nach erfolgreichem Lehrabschluss auf Arbeitssuche befindet und einem 17-jährigen Schüler würde im Jahr 2011 gegenüber dem Jahr 2010 einen Transferleistungsverlust in Höhe von 6.140,90 Euro hinnehmen müssen und somit nur noch 2.691,60 Euro gegenüber 8.832,50 Euro im Jahr 2010 erhalten. (Siehe auch Internetblog www.schreibfreiheit.eu)

Weiters erspare sich der Finanzminister durch die zu erwartende Reduzierung der Familienbeihilfenbezieher um 35.000 Personen, neben den Einsparungen im Familienlastenausgleichsfonds, auch noch 25 Mio. Euro, die den Familien durch nicht ausgezahlte Kinderabsetzbeträge abgeknöpft würden. Ein Faktum, das in der Diskussion nicht behandelt werde, so Vonach.

"Der Freiheitliche Familienverband weist darauf hin, dass diese Kürzungen in einer Zeit zunehmender Kinderlosigkeit absolut unverantwortlich sind und fordert den Österreichischen Nationalrat auf, das Budget nicht zu Lasten der Familien, sondern durch echte Sparmaßnahmen zu sanieren", so Vonach.

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