Cortolezis-Schlager: Neues Forum soll Ort der Begegnung von Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft werden

Österreichische WissenschafterInnen sind hochqualifizierte RepräsentantInnen und "WissensbotschafterInnen" unseres Landes

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Österreichs Hochschulen und Österreichs Wirtschaft sind international gut vertreten und anerkannt. WissenschafterInnen sind hochqualifizierte RepräsentantInnen und "WissensbotschafterInnen" unseres Landes. Ziel ist Österreichs Wissenschaft und Excellenz als Repräsentanten unseres Landes stärker in internationalen Partnerschaften sichtbar machen und zu vernetzen. Um diesen Prozess der Vernetzung zu verstärken, hat ÖVP-Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager das Forum "Austria Goes International -Science, Research and Innovation Hubs" - ins Leben gerufen. "Als Drehscheibe bietet das Forum die Möglichkeit, einen Austausch zwischen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft zu unterstützen, um sich gegenseitig über Strategien, Erfahrungen, Prozesse und Entwicklungen im internationalen Umfeld zu informieren", erklärt Cortolezis-Schlager ihre Intention. Die Auftaktveranstaltung Forum "Austria Goes International - Science, Research and Innovation Hubs" findet übermorgen, Mittwoch, 27. Oktober 2010, 18.00 bis 21.00 Uhr, im Kleinen Festsaal der Universität Wien statt.

Das Potential des dichten globalen Netzwerkes an Kooperationen unserer Universitäten und Fachhochschulen verstärkt nützen

"Viele unserer Universitäten und Fachhochschulen pflegen bereits intensive Kontakte weltweit. In Asien und China haben sie ein dichtes Netz an Kooperationen aufgebaut", sagt Cortolezis-Schlager und weist darauf hin, "dass bei der Zahl der ausländischen StudentInnen in Österreich, China mittlerweile auf Platz eins der Länder außerhalb Europas liegt. An österreichischen Unis und Fachhochschulen studieren rund 1.400 Chinesen. Umgekehrt waren laut chinesischem Bildungsministerium 360 Studenten aus Österreich an chinesischen Hochschulen inskribiert. Mit 26 Partnerschaften ist Österreich das am stärksten mit der Fudan University vernetzte Land in Europa, weltweit geschlagen nur von den USA und Japan."

"Viele Kooperationen zwischen den heimischen Hochschulen und den Spitzenunternehmen haben sich bereits bewährt. Aber es wird noch immer nicht das ganze Potential bestehender Kooperationen ausgeschöpft. Oftmals wissen die involvierten Personen nicht ausreichend voneinander. Was es jetzt benötigt, ist eine noch stärkere Kooperation und Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft", so die Initiatorin.

Wissenschaftsministerin Beatrix Karl eröffnet internationales Vernetzungsforum

Im Rahmen des Forums sollen Persönlichkeiten aus Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in regelmäßigen Abständen zu Diskussionsveranstaltungen eingeladen werden, bei denen einzelne Regionen und Excellenzthemen im Mittelpunkt stehen. Als erste Zielregion wird Asien und China in den Mittelpunkt der Diskussion gerückt, es folgen Donauraum/Schwarzmeerregion sowie Russland/Ukraine.

Die Initiatorin des Forums, Mag. Katharina Cortolezis-Schlager, wird gemeinsam mit dem Vizerektor der Universität Wien, Dr. Arthur Mettinger, und dem Leiter des Konfuzius-Instituts, Dr. Richard Trappl, die Auftaktveranstaltung eröffnen. Die Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung, Dr. Beatrix Karl, wird in ihrem Impulsstatement auf die Bedeutung von Bildungskooperationen und Bildungsexport österreichischer Einrichtungen aus dem Hochschulraum eingehen.

Das Impulsreferat für die anschließende Diskussion wird Rektor DI Dr. Hans Sünkel, Präsident der Universitätenkonferenz, halten. Im Rahmen der Diskussion unter der Moderation von Dr. Gerhard Riemer (Industriellenvereinigung) werden Dr. Hubert Dürrstein (Österreichischer Austauschdienst), Mag. Dr. Peter Riedler (AVL List GmbH), Dr. Michael Scherz (Außenwirtschaft Österreich) und die Dekanin Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik (Institut für Ostasienwissenschaft) über international kompetitive Schwerpunktthemen und Zukunftsfelder der österreichischen Wissenschafts- und Forschungslandschaft hochschulübergreifend diskutieren. Weiters sollen unter anderem folgende Fragen diskutiert werden: In welchen Bereichen ist Österreich schon heute Spitzenreiter und wo ist Potential für eine verstärkte Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft? Welche positiven Beispiele, welche interessanten Bildungs- und Forschungskooperationen gibt es derzeit? (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002