Stauber zum Budget: Bau des Koralmtunnels nun endgültig sichergestellt

SPÖ setzt Bau der Koralmbahn gegen teils massiven Widerstand durch

Wien (OTS/SK) - "Die SPÖ konnte bei den Verhandlungen zum Budget 2011 am Wochenende die endgültige Sicherstellung des für den Süden Österreichs so wichtigen Baus der Koralmbahn mitsamt Koralmtunnel gegen große Widerstände durchsetzen", zeigte sich SPÖ-Nationalratsabgeordneter Peter Stauber am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst mit dem Verhandlungsergebnis von Verkehrsministerin Doris Bures zufrieden. ****

Der Kärntner Nationalratsabgeordnete bekräftigte noch einmal die volkswirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Relevanz des Ausbaus der Koralmbahn für die Zukunft des gesamten Wirtschaftsstandortes Österreich. "Die Einbindung Kärntens beziehungsweise des gesamten südlichen Österreichs in den Baltisch-Adriatischen Korridor und die Anbindung an die Adria-Häfen ist essentiell für die weitere wirtschaftliche Entwicklung dieser gesamten Region und damit für ein Drittel aller Österreicherinnen und Österreicher", betonte Stauber.

Die zeitliche Verschiebung der Fertigstellung des Koralmtunnels um zwei Jahre von 2020 auf 2022 wegen der notwendigen budgetären Einsparungen auch bei Bahninfrastrukturinvestitionen beeinträchtigt das verkehrspolitische Großprojekt nicht wesentlich. "Mir ist es lieber, die Koralmbahn wird 2022 fertiggestellt, als sie kommt gar nicht. Mit der sinnvollen zeitlichen Zusammenschiebung mit dem Semmeringbasistunnel von derzeit fünf auf zwei Jahre wird eine durchgehende Nutzung der Südbahn ab 2024 ermöglicht", so Stauber.

"Entscheidend ist, dass nun der Bau der Koralmbahn und des Koralmtunnels endgültig gesichert ist und Bundesministerin Bures die langfristige Finanzierung dieses Großprojekts sicherstellen konnte. Es ist ja ohnehin bekannt, dass wir als SPÖ auch unseren Koalitionspartner ÖVP erst mühevoll von den Vorteilen der Koralmbahn überzeugen mussten. Heute bestreitet allerdings bis hin zum Rechnungshof kaum mehr jemand die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit dieses zukunftsträchtigen Infrastrukturprojekts", schloss Stauber. (Schluss) bj/rl

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