FPÖ-Europaabgeordneter Obermayr: EU braucht Grenzschutzeinheit gegen illegale Einwanderung

Griechenland zeigt: Mitgliedsländer sind mit Schengengrenze oft überfordert

Wien (OTS) - "Dass Italien es ganz offensichtlich tatsächlich geschafft hat, seine Küsten gegen den Flüchtlingsstrom dicht zu machen, beweist der Hilferuf Griechenlands, das mittlerweile von illegalen Einwanderern überrannt wird", stellt FPÖ-Europaabgeordneter Obemayr fest. "Europa erinnert an einen lecken Dampfer - an einer Seite wird ein Loch gestopft und auf der anderen Seite tut sich ein neues auf."

In diesem Zusammenhang fordert Obermayr einen verstärkten EU-Grenzschutz für die Schengen-Außengrenzen unter Federführung der Grenzschutzagentur FRONTEX. Denn die Ursache dieses Loch-auf-Loch-zu-Phänomens sei es, dass der Schutz der Schengen-Außengrenzen, der in der Verantwortung der jeweiligen Mitgliedsstaaten liege, oft nur unzureichend funktioniere. Wie sonst sei es zu erklären, dass beispielsweise in Österreich im Jahr 2009 beinahe 16.000 Asylanträge gestellt wurden, obwohl sich unsere einzigen Schengen-Außengrenzen in Wien-Schwechat und den anderen fünf Flughäfen befinden?

"Nachdem es sich bei der Schengengrenze um eine gemeinsame Außengrenze handelt, soll auch der Grenzschutz gemeinsam betrieben werden. Die EU-Agentur FRONTEX wäre für einen derartigen Einsatz geradezu prädestiniert, immerhin hat sie ihre Einsatzkraft bereits beim Grenzschutz für die Kanarischen Inseln bewiesen!", so Obermayr abschließend.

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