"Kärnten grenzenlos": Der Ideenwettbewerb

In einem Wettbewerb für junge Kärntnerinnen und Kärntner werden die besten Ideen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn prämiert.

Klagenfurt (OTS) - Ein positives Zeichen zu setzen und auf die großen Chancen aufmerksam zu machen, welche Kärnten hat, wenn es eines seiner größten Potenziale nutzt - nämlich die Nähe zu Italien, Slowenien und Südosteuropa - das hat sich Kärnten grenzenlos zum Ziel gesetzt. Die Initiative wurde von einer Gruppe engagierter und parteipolitisch vollkommen unabhängiger Kärntnerinnen und Kärntnern ins Leben gerufen.

Kärnten grenzenlos startet jetzt einen Wettbewerb, bei dem bis 22. November 2010 alle Unter-29-Jährigen mit ihren Ideen, wie Kärnten in der Zusammenarbeit mit seinen Nachbarn und auch darüber hinaus erfolgreich werden kann, attraktive Preise gewinnen können. Bis zu 3.000 Euro in bar, zur Verfügung gestellt von der Volksbank, gibt es für die von einer Fachjury ausgewählten Gewinner. Der 2. Preis ist mit 1.500 Euro dotiert, zudem warten drei Apple iPads der neuesten Generation auf weitere Gewinner.

Mehrere Unternehmen und Institutionen haben spontan ihre Unterstützung für die Aktion zugesagt, darunter die Wirtschaftskammer Kärnten, die Fachhochschule Kärnten, die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, die Volksbank, die Kleine Zeitung sowie zwei der führenden Industriebetriebe Kärntens, Infineon Technologies AG und Treibacher Industrie AG.

Gemeinsam erfolgreicher

Meinrad Höfferer, Vorstandsvorsitzender des Vereins Kärnten grenzenlos: "Wir stehen für ein weltoffenes und international orientiertes Kärnten. Kein anderer Bereich erwirtschaftet so viel Wertschöpfung für das Land wie die Exportwirtschaft. Alleine in unseren Nachbarregionen Friaul-Julisch-Venetien, Veneto und Slowenien leben über acht Millionen Menschen. Laibach als Hauptstadt eines EU-Landes und die Zentren Triest, Udine und Venedig liegen alle viel näher bei Kärnten als Wien. Das stellt ein unglaubliches Potenzial für die Kärntner Wirtschaft dar."

Ideen zur Zusammenarbeit werden aber nicht nur aus dem wirtschaftlichen Bereich gesucht, sondern können auch aus allen anderen gesellschaftlichen Bereichen wie Kultur, Bildung, Medien oder Sport kommen. "Jede einzelne Initiative zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit kann Kärnten näher an das Ziel bringen, die Brücke nach Italien und Südosteuropa zu werden", so Dietmar Sternad, Hochschullehrer an der FH Kärnten und Mitinitiator von Kärnten grenzenlos, denn "in der engeren Vernetzung über die Grenzen hinweg liegt wohl die größte Zukunftschance für unser Land. Und jeder einzelne - egal ob man in einem Unternehmen, einer Institution oder in einem Verein tätig ist - kann einen Beitrag dazu leisten, diese Chance zu nutzen. Durch unsere Initiative sollen viele - vor allem junge - Menschen dazu animiert werden, über Kooperationen mit unseren Nachbarn nachzudenken und diese auch gleich umzusetzen."

Auch aus eigener Erfahrung kann Vereinsgründungsmitglied Sandra Perusch sprechen: "Sowohl in meinem Studium, als auch in meinem beruflichen Umfeld, habe ich tagtäglich mit grenzüberschreitender und multikultureller Zusammenarbeit zu tun. Ich finde es enorm wichtig, dass vor allem junge Menschen wieder an Kärnten glauben und die Vielfalt dieses Landes durch verschiedene Kulturen und Sprachen als Bereicherung erleben." Diese Meinung vertritt auch Anja Smolak, die den Verein mit gegründet hat: "In einem vereinten Europa ist es wichtig, die Kulturen und Sprachen der Nachbarn zu kennen, um ein gemeinsames Verständnis für ein Miteinander zu entwickeln."

Wettbewerbsfähig bleiben

"Kärnten muss sich weiter internationalisieren, um auch in Zukunft als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig zu bleiben. Daran führt kein Weg vorbei.", ist Meinrad Höfferer überzeugt. "Dafür ist es aber neben guter Produkte und Dienstleistungen notwendig, die Sprachen der Nachbarn bestmöglich zu sprechen und auch die Geschichte und Kultur der gesamten Region mit allen Gemeinsamkeiten und Potenzialen zu kennen. Und dazu gehört auch, dass Initiativen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gestartet und gefördert werden. Die besten Ideen dazu fördern wir mit unserem Kärnten grenzenlos -Wettbewerb."

Alle Informationen zum Wettbewerb gibt es auf der Website von Kärnten grenzenlos unter www.kaerntengrenzenlos.at. Dort kann man auch mit dem Teilnahmeformular am Wettbewerb teilnehmen.

Die Gewinner des Wettbewerbes, werden im Rahmen einer Kärnten grenzenlos -Veranstaltung Ende November 2010 prämiert.

Rückfragen & Kontakt:

office@kaerntengrenzenlos.at
MMag. Meinrad Höfferer, Tel. 0676-885868750

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