ÖCV: Budgetkonsolidierung nicht zulasten der Zukunftsträger!

Der Österreichische Cartellverband spricht sich vehement gegen die unverhältnismäßigen Budget-Kürzungen im Familienbereich aus, welche in erster Linie engagierte Studenten treffen.

Wien (OTS) - "Bei unserem vollen Verständnis für eine drastische Budgetkonsolidierung: Kürzungen in den entscheidend wichtigen Bereichen Bildung und Familie sind ein katastrophales Signal für unsere Zukunft!", zeigt sich der Österreichische Cartellverband - mit seinen rund 13.000 Mitgliedern der größte Studenten- und Akademikerverband Österreichs - in einer Reaktion entsetzt über die Pläne der Regierung, die Familienbeihilfen-Bezugsdauer auf das Alter von 24 Jahren zu reduzieren.

"Studenten, welche ihre Studienleistung nicht erbringen, verlieren bereits nach dem bestehenden System die Beihilfe - die neue Regelung trifft jene, die konsequent ein Doktorat, ein Zweitstudium oder schlicht ein Studium mit langer Mindeststudienzeit wie Medizin oder Architektur verfolgen", stellt ÖCV-Präsident Metzler fest und kritisiert, dass die ohnedies viel zu geringen zusätzlichen 80 Millionen Euro für die Universitäten von den leistungsbereiten Studenten selbst finanziert werden müssen, und zwar doppelt und dreifach.

Für den Österreichischen Cartellverband ist dies in keiner Weise hinnehmbar. "Wir fordern noch einmal alle Interessensvertretungen -insbesondere die ÖH - auf, hier einen Schulterschluss zu wagen und gemeinsam gegen diese Ungerechtigkeiten aufzutreten. Der ÖCV setzt auf Bildung und glaubt an die Familie - Wir erwarten uns das gleiche Bekenntnis endlich von der Bundesregierung", so Metzler abschließend. Rückfragehinweis:

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