Windbüchler-Souschill: Sparen bei Kindern und Jugendlichen der falsche Weg

Kürzung der Familienbeihilfe gefährdet Ausbildung

Wien (OTS) - Bei der Kinderbeihilfe soll es laut Regierungsgplänen zu massiven Einschränkungen kommen. Die Bezugsdauer soll bei Studierenden um zwei Jahre gekürzt werden, die 13. Familienbeihilfe nur noch pauschal 100 Euro für sechs- bis 15-Jährige Kinder betragen. Tanja Windbüchler-Souschill, Kinder- und Jugendsprecherin der Grünen, kritisiert diese Entscheidung, denn bereits jetzt sind 350.000 Kinder arm oder armutsgefährdet, durch diese Kürzung verschärft sich die Situation weiter. "Die Familienbeihilfe ist in der Ausbildung von Jugendlichen immer ein fester finanzieller Bestandteil, um die Ausbildung abschließen zu können. Wenn sie nun gekürzt wird, geraten Eltern weiter unter finanziellen Druck. Die Ausbildung von Jugendlichen ist in Zukunft gefährdet", so Windbüchler-Souschill.

Die Pauschale von 100 Euro anstatt der 13. Familienbeihilfe kritisiert Windbüchler-Souschill scharf: "Hier werden mit der Gießkanne 100 Euro verteilt, aber nur bis zum 15. Lebensjahr. Das ist ein Witz. In Sonntagsreden von Pröll und Faymann ist die Jugend unsere Zukunft, wenn es darum geht auch Kindern aus ärmeren Familien eine höhere Bildung zu ermöglichen, wird der Sparstift angesetzt!"

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0002