ÖH Medizin Graz kritisiert geplante Kürzung der Familienbeihilfe

Die HochschülerInnenschaft der MedUni Graz reagiert ebenfalls schockiert auf das Ergebnis der Regierungsklausur.

Graz (OTS) - "Besonders die Senkung des Bezugsalters für die Familienbeihilfe von 26 auf 24 Jahre und die Kürzung der 13. Familienbeihilfe, entzieht vielen Studierenden österreichweit die Existenzgrundlage und ist somit von der Politik wieder einmal als Schlag ins Gesicht aufzufassen.", meint Elisabeth Amberger (Vorsitzteam).

"Der Wegfall der an die Familienbeihilfe gekoppelten Ermäßigungen, neue Studieneingangsphasen und weitere Beschränkungen im Hochschulzugang werden dazu führen, dass die soziale Durchmischung auf den heimischen Unis weiterhin abnimmt und den sogenannten "bildungsfernen Schichten" auch noch die letzte Möglichkeit genommen wird Bildung und Ausbildung auf den heimischen Hochschulen zu erhalten.", führt Lisa Tarmann (Vorsitzteam) fort.

"Vor allem im Falle des Medizinstudiums, dessen Mindeststudienzeit bereits 12 Semester beträgt, ist es de facto unmöglich dieses in der Bezugszeit der Familienbeihilfe zu beenden, wenn man nicht unmittelbar nach der Matura beginnen kann, auf den Präsenzdienst warten muss oder den Aufnahmetest nicht beim ersten Antritt schafft. Dies ist eine zusätzliche psychische Belastung für alle potentiellen KandidatInnen.", schließt Markus Baumgartner (Vorsitzteam) an.

Statt den Studierenden die Möglichkeit zu bieten sich intensiver mit ihrem Studium zu befassen, werden viele, die bereits kurz vor dem Abschluss stehen in die drohende Armut gestoßen.
Insgesamt stellt das Budgetpaket eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen für motivierte Studierende von Seiten unserer Bundesregierung dar und ist in den Augen der ÖH der Medizinischen Universität Graz eine massive Gefährdung für die ärztliche Ausbildung, die so nicht hingenommen werden kann.

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