ÖH zu STEP: Zugangsbeschränkungen bedeuten Realitätsverweigerung

Regierung verhält sich zukunftsfeindich - wir werden dagegen ankämpfen!

Wien (OTS) - Die ÖH-Bundesvertretung lehnt die Einführung von Zugangsbeschränkungen in Form von Studieneingangsphasen strikt ab. "Zugangsbeschränkungen egal welcher Art sind immer sozial selektiv und benachteiligen sozial Schwächere - denn formale Chancengleichheit bedeutet niemals reale Chancengleichheit", sagt Mirijam Müller, ÖH-Generalsekretärin.

"Die visionslose Ministerin Karl trägt ihre Untätigkeit auf den Rücken der Studierenden aus - es handelt sich bei der Einführung von Zugangsbeschränkungen um ein Ablenkungsmanöver vom eigentlichen Problem - der chronischen Unterfinanzierung der Universitäten", so Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam.

"Weiters betreibt Ministerin Karl Realitätsverweigerung - Österreich liegt bei den StudienanfängerInnen- und AbsolventInnenzalen weit unter dem OECD Schnitt. Wir brauchen dringend mehr Studierende. Die Situation wird sich weiter zuspitzen - die StudienanfängerInnenzahlen sind bereits ab 2011 aufgrund der demografischen Situation Österreichs rückläufig", erklärt Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam.

"Die gesamte Bundesregierung hat am Wochenende ihre Zukunftsfeindlichkeit durch die Streichung der Familienbeihilfe und die Einführung von Zugangsbeschränkungen unter Beweis gestellt. Wir werden für unsere Rechte kämpfen und dieser Politik eine klare Absage erteilen - die Demonstration am Stephansplatz mit über 5000 TeilnehmerInnen war erst der Anfang - die nächste Demonstration findet am Donnerstag, 28.10. statt", zeigt sich das Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung kämperisch.

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