Graf vertritt Parlament bei XI. Europäischer Interparlamentarischer Weltraumkonferenz

Ziel ist Ausbau der wissenschaftlichen und technologischen Spitzenleistungen Österreichs in Weltraumbelangen

Wien (OTS) - Die XI. Europäische Interparlamentarische Weltraumkonferenz (EISC) findet auf Einladung des diesjährigen Vorsitzlandes in Rumänien statt. Die Mitglieder von EISC sind Parlamentarier aus Ländern, welche mehrheitlich auch Mitglieder der ESA (Europäische Weltraumorganisation) sind und ein nationales Weltraumprogramm haben. Österreichs Parlament nimmt, vertreten durch den Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf, nun erstmalig an dieser Konferenz als Beobachter teil.

Unter den zahlreichen Teilnehmern befinden sich Abgeordnete aus europäischen Parlamenten und dem Europaparlament, Vertreter der Europäischen Kommission, des Satellitenzentrums der EU sowie führende Köpfe aus Europas Raumfahrtindustrie. Auf der Tagesordnung stehen die verschiedenen sicherheits- und verteidigungspolitischen Aspekte der europäischen Raumfahrtpolitik mit besonderem Schwerpunkt auf die technologischen und industriellen Kapazitäten, die zur Umsetzung einer solchen gemeinsamen Politik notwendig sind.

Während des ersten Tagungsabschnitts am 25. Oktober werden unter anderem ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain sowie Vertreter europäischer Institutionen ihre Vorstellungen zur Weiterentwicklung einer europäischen Raumfahrtpolitik darlegen. Weiters werden Experten aus diversen Institutionen und Think-Tanks die technologischen und industriellen Kapazitäten umreißen, die zur Weiterentwicklung und Bündelung einer eigenständigen europäischen Raumfahrtpolitik erforderlich sind.

Österreich ist zwar nur ein kleiner Weltraumplayer, aber durch seine Spitzenwissenschaft und seine Spitzentechnologie ein nicht zu umgehender Nischenspezialist. Wichtige Teile von GALILEO oder der ARIANE-5-Rakete sind "Made in Austria".

"Die seit Jahrzehnten konsequent geführte österreichische Weltraumpolitik trägt vermehrt Früchte für Wissenschaft, Forschung und Spitzentechnologie, welche sich auch für unseren Industriestandort lohnen", erklärt Graf. Österreich sei aber auch Sitz des UNO-Büros für Weltraumfragen und seit mehr als 20 Jahren Mitglied der ESA. "Der nächste Höhepunkt für Österreich in Sachen Weltraum wird der Start von zwei wissenschaftlichen Satelliten im Jahr 2011 sein. Dies wird Österreich definitiv in den Kreis der Weltraumnationen bringen", so Graf.

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