Italien hat Nachholbedarf bei Umwelttechnologie

Chance für österreichische Unternehmen - Italien bleibt weiterhin zweitwichtigster Handelspartner Österreichs

Wien (OTS/PWK812) - Für Italiens Umweltbranche besteht großer Nachholbedarf bei der Verbesserung der bestehenden Entsorgungsstruktur. Nicht zuletzt aufgrund der Zielvorgaben der italienischen Regierung zur Erhöhung der Mülltrennungsquote und wegen der Müllkrise in Süditalien erweist sich die italienische Abfallwirtschaft als eine der dynamischsten in Europa.

Aus diesem Grund veranstaltet die Außenwirtschaft Österreich (AWO) mit der österreichischen Außenhandelsstelle Mailand im Rahmen der Internationalisierungsoffensive "go international" von WKÖ und Wirtschaftsministerium einen "Austria Showcase" zum Thema Umwelttechnologien an Italiens Leit-Umweltmesse "ecomondo" (3.-6. November 2010 in Rimini). "Wir wollen österreichischen Unternehmen die Möglichkeit bieten, ihre Produkte und Dienstleistungen vor ausgewähltem Fachpublikum zu präsentieren, sowie in Einzelgesprächen im Rahmen einer Kooperationsbörse mögliche Vertriebs- und Geschäftspartner zu finden", berichtet Michael Berger, österreichischer Handelsdelegierter in Italien.

Italien ist aus der internationalen Wirtschaftskrise geschwächt hervorgekommen und befindet sich derzeit auf einem - wenn auch instabilen - Wachstumskurs. Italien ist jedoch nach wie vor unangefochten Österreichs zweitwichtigster Handelspartner - sowohl export- als auch importseitig befindet sich Italien nach Deutschland an zweiter Stelle im Ranking. Nach den starken Einbrüchen der Warenströme im Krisenjahr 2009 stehen die Vorzeichen allerdings wieder deutlich besser. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres sind sowohl die Exporte (+8,9 %) nach als auch die Importe (+10,5 %) aus Italien wieder kräftig gestiegen. Mit einem Exportvolumen von 4,9 Mrd. Euro und einem Importvolumen von 4,3 Mrd. Euro wurde bereits ein Handelsbilanzüberschuss erzielt. Berger:
"Trotz der derzeitig schwierigen wirtschaftlichen Situation birgt besonders der Umwelt- und Energiesektor noch einiges an Potential, da Investitionen in Anlagen zur Nutzung von erneuerbarer Energiequellen langfristig gesehen weiterhin interessant bleiben und Italiens Umweltbranche großen Nachholbedarf aufweist." (BS)

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Außenhandelsstelle Mailand, ,
Dr. Michael Berger
Tel.: +39 02 879 09 11
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