Steindl: Verländerung der Schulen wird von ExpertInnen abgelehnt

Machtspielchen nicht auf Kosten der Betroffenen austragen

St. Pölten (OTS) - "Experten geben eine klare Botschaft weiter:
Die Verländerung der Schulen ist durch keine sachlichen Argumente zu rechtfertigen", kommentiert der Landesgeschäftsführer der SPÖ NÖ, Günter Steindl Aussagen des IHS-Chefs Bernhard Felderer. Der IHS-Chef spricht sich ebenso wie die ElternvertreterInnen, die ÖVP-nahe Schülerunion sowie beispielsweise Hannes Androsch oder der VP-nahen EXperte Andreas Salcher und der ehemalige steirische VP-Landesschulratspräsident Bernd Schilcher gegen die Schulkompetenzen in Länderhand aus.

"Hier geht es nur um die Macht des Landeshauptmannes - aber im Bildungsbereich ist kein Platz für Postenschacher und die Sicherung von Pfründen, es ist ausschließlich konstruktive Arbeit gefragt. Nach jahrelangem Stillstand im Bildungsbereich brauchen wir nun Reformen, die auch diesen Namen verdienen", so Steindl. Vor allem die Finanz-Situation in Niederösterreich sei kein Erfolgsausweis: "Pröll hat kein Konzept - wie schon bei der Übernahme der Nebenbahnen - und durch die von Sobotka fahrlässig verspekulierte Milliarde Steuergelder ist auch die finanzielle Situation in NÖ ein Skandal. Aufgrund dieser mangelnden Referenz für die Kompetenzen der Verantwortlichen liegt es auf der Hand, dass auch im Bildungsbereich ein Desaster zu erwarten ist, wenn die Vorstellungen von Pröll durchgesetzt würden!"

Steindl fordert die Bildungskompetenzen in einer Hand: "Für neun Bildungssysteme ist Österreich zu klein - die Schulkompetenzen müssen beim Bund liegen, damit wir endlich europäisches Bildungsniveau erreichen!"

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