ÖLI/UG: Demokratische Reformen statt Stillstand, Postenschacher und Parteienproporz auf Kosten von SchülerInnen und LehrerInnen!

Nein zu Verländerung des Schulsystems - Unabhängige GewerkschafterInnen fordern Bildungsmilliarden und Aufschnüren des Finanzrahmengesetzes!

Wien (OTS) - Die Österreichische LehrerInnen Initiative/Unabhängige GewerkschafterInnen - ÖLI/UG fordert das Aufschnüren des Finanzrahmengesetzes und die Ausfinanzierung einer bundesweit geregelter Schulreform, einer neuen LehrerInnen(aus)bildung und eines einheitlichen LehrerInnendienst-und Besoldungsrechs. Auf klare Ablehnung stoßen die Verländerungspläne von Pröll und Niessl.

Bildung kostet. Am 19. 10. protestierten UniversitätsprofessorInnen, Mittelbau und Studierende gegen den uneinsichtigen Sparkurs des Finanzministers. Der Schulbildung geht es nicht viel besser. Begonnene Reformen in Richtung Individualisierung und Integration, ganztägige Gesamtschule (neue Mittelschule statt soziale Selektion der 9-10-jährigen Kinder), Anhebung des Niveaus der LehrerInnenbildung, ein zeitgemäßen Unterricht förderndes, die LehrerInnenarbeit aufwertendes Dienst- und Besoldungsrecht kosten Geld.

"Nach Bankenrettungspaketen ist ein zukunftsorientiertes Konjunkturpaket Soziales, Bildung und öffentlicher Dienst überfällig. Verbesserte Bildung und Ausbildung, soziale Integration, Arbeitsplätze im Sozial- und Bildungsbereich stützen den sich abzeichnenden leichten Konjunkturaufschwung," fordern Sellner, Mayr und Fuchsbauer für die ÖLI/UG.

Was Schulen und LehrerInnen brauchen ist keine Mangelverwaltung, keine von Landeshauptleuten wie Pröll oder Niessl, keine von Parteipolitik oder Parteienproporz gelenkte Postenvergabe und DirektorInnenbestellung, keine auf Kosten der Schulen teure Doppelverwaltung auf Landes- und Bezirksebene, sondern

- Schulen als eigenständige, von LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen mitverwaltete Einheiten, Zusammenfassung von Kleinschulen zu eigenständigen Schulverbünden

- Transparente Auswahlkriterien und Wahl der Schulleitungsteams am Standort, Stärkung der Personalvertretungsrechte der LehrerInnen an der Schule

- Bundesweit einheitliche, ausreichende und transparente Zuteilung von Personal und Infrastruktur an die Schulen

- Landesschulräte oder Landesbildungsdirektionen als dem BMUKK zugeordnete regionale Koordinations- und Verwaltungseinheiten

- Ein für NeueinsteigerInnen und im Dienst stehende LehrerInnen attraktives, die Arbeit mit den SchülerInnen förderndes Dienstrecht mit höheren Einstiegsgehältern

- Eine am Stand von Wissenschaft und Forschung und an einer reflektierenden Unterrichtspraxis orientierte Neuordnung der Lehramtsstudien - Masterstudien für alle LehrerInnen von der Volksschule bis zur Sekundarstufe II an Pädagogischen Universitäten

Die ÖLI-UG unterstützt die Budget-, Steuer- und Bildungsinitativen von ÖGB und Arbeiterkammer für sozial-integrative, demokratische und zukunftsorientierte Bildungsreformen und ihre Finanzierung durch die öffentliche Hand:

Her mit den Bildungsmilliarden!

Für Vermögenssteuern, für das Einsparen von Doppel- und Mehrgleisigkeiten in der Schulverwaltung und gegen das Kaputtsparen von Kindergärten, Schulen und Universitäten.

Josef Fuchsbauer, BMHS
Wilfried Mayr, APS
Reinhart Sellner, AHS
Vertreter der Unabhängigen GewerkschafterInnen in der ARGE LehrerInnen der GÖD

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