Csörgits zu Rot-Weiß-Rot-Card: Lohn- und Sozialdumping Riegel vorschieben

Schutz für Arbeitnehmer bei Arbeitsmarkt-Öffnung gewährleistet

Wien (OTS/SK) - Die Sozialpartner haben sich heute auf ein Paket gegen Lohn- und Sozialdumping geeinigt. "Ich begrüße die Einigung der Sozialpartner. Durch das geplante Paket ist es in- und ausländischen Firmen nicht möglich, eine Entlohnung unter dem österreichischen kollektivvertraglichen Lohnniveau anzubieten", erklärt SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Das Paket sichert gleiche Arbeitsmarkt- und Lohnbedingungen für alle Arbeitsverhältnisse nach Auslaufen der Übergangsfristen ab und schützt so die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. ****

Eine Bezahlung unter Kollektivvertrag wäre nach den Vorschlägen der Sozialpartner ab 1. Mai 2011 somit eine strafbare Handlung. "Menschen sollen für ihre Arbeit gerecht entlohnt werden", betont die SPÖ-Sozialsprecherin. Das neue Paket garantiert, dass nach Öffnung des Arbeitsmarktes für die neuen EU-Mitgliedstaaten die heimische Wirtschaft ausreichend vor unlauterem Wettbewerb geschützt bleibt. Weiters werde der faire Wettbewerb zwischen den Unternehmen gewährleistet und sichergestellt, dass die vorgegebenen Abgaben und Sozialbeiträge ins Sozialsystem einbezahlt werden. "Die Ergebnisse zur Rot-Weiß-Rot-Card sind eine Basis für weitere Gespräche, die in den nächsten Tagen zwischen Sozial- und Innenministerium und den Sozialpartnern stattfinden werden", so Csörgits. (Schluss) bj/mo

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