Kadenbach und Leichtfried fordern Verbot der Quälerei von Haifischen

SPÖ-EU-Abgeordnete sehen EU-Kommission gefordert

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-EU-Abgeordneten Jörg Leichtfried und Karin Kadenbach fordern ein Verbot der Quälerei von Haifischen. "Aktuell besteht leider nach wie vor eine starke Nachfrage nach Haifischflossensuppen, die als Delikatesse angeboten werden", kritisiert die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) des Europäischen Parlaments. Sie verwies im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst auf eine diesbezügliche parlamentarische Anfrage vom Juli dieses Jahres. Kadenbach ist zuversichtlich: "Die Europäische Kommission hat angekündigt, dass sie im Laufe des nächsten Jahres einen neuen Gesetzesvorschlag vorlegen wird. Mein Team und ich werden überprüfen, ob dieser Ankündigung auch Taten folgen werden."

SPÖ-EU-Delegationsleiter Jörg Leichtfried fordert einen sofortigen Stopp der Tierquälerei. "Die Lage ist dramatisch: Ein Drittel der europäischen Haiarten ist vom Aussterben bedroht. Die Regelungen der EU zählen beim Verbot über das Abtrennen von Haifischflossen überdies zu den weltweit schwächsten", erläutert Leichtfried, Vizepräsident der Animal Welfare Intergroup, eine fraktions- und länderübergreifende Gruppe von Europaparlamentariern, die sich europäischer und internationaler Tierschutzprobleme annimmt.

Zahlreiche Anfragen von Bürgerinnen und Bürger kritisieren das so genannte "Finning" - eine gängige Praxis, bei der die Flossen eines Hais abgetrennt und der Rest des Körpers ins Meer zurückgeworfen wird. (Schluss) mo/sc

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