Rot-Weiß-Rot Card: Wissenschaftsministerin Beatrix Karl sieht erfreuliche Signale

Erleichterter Arbeitsmarktzugang für Drittstaatsangehörige mit österreichischem Studien-Abschluss begrüßenswert

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl sieht im Vorschlag der Sozialpartner für eine Rot-Weiß-Rot Card erfreuliche Signale. So soll es künftig Drittstaatsangehörigen mit einem Abschluss an einer heimischen Hochschule möglich sein, auch in Österreich arbeiten zu können. Bisher ist dies nur möglich, wenn diese unter dem Titel "Schlüsselkraft" eine Niederlassungsbewilligung bekommen haben. Das dafür nötige Mindestgehalt von 2.460 Euro brutto pro Monat war dabei de facto eine unüberwindbare Hürde, weshalb die Ministerin Ende Juli bereits eine Neuregelung gefordert hatte. "Bisher hat Österreich Studierenden aus Drittstaaten die Ausbildung finanziert, ohne ihnen anschließend einen entsprechenden Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Die Neuregelung ist gerade auch im Hinblick auf den Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften am Arbeitsmarkt wichtig", betont die Ministerin.

Rund 27.200 Personen haben 2008/09 in Österreich ein Universitätsstudium abgeschlossen. Knapp 1.300 der Absolvent/innen kamen aus einem Land außerhalb der EU. Bemerkenswert: Jede/r fünfte von ihnen hat an der Technischen Uni in Wien oder Graz studiert. Im Vergleich: Unter den österreichischen Studierenden entscheidet sich nur rund jede/r achte für ein technisches Studium.

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