PVÖ-Vizepräsident Bauer: Nullrunde bei Pensionen kommt nicht in Frage

"Vorschlag der Jungen ÖVP, Pensionen durch Nullrunden zu kürzen, ist sachlich unbegründbar"

Wien (OTS/SK) - Hannes Bauer, Vizepräsident des Pensionistenverbandes (PVÖ), hat heute Nullrunden bei Pensionen eine klare Absage erteilt. In einer Aussendung forderte Sebastian Kurz, Obmann der Jungen ÖVP, zu Streichungen bei Pensionen auf. "Die Vorstellungen der Jungen ÖVP sind unüberlegt und sachlich nicht begründbar", so Bauer gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Bauer hält Kurz entgegen, dass das Pensionssystem weder kaputt sei, noch "die Jungen ausbeutet". "Eine gerechte und faire Anpassung der Pensionen ist leistbar und notwendig", so der PVÖ-Vizepräsident weiter. Über zwei Millionen Pensionisten erwarten sich eine gerechte Pensionsanpassung nach dem Grundsatz der Wertsicherung. Fragwürdig für Bauer wäre eine Deckelung, da dies dem Versicherungsprinzip widerspreche. ****

"Ich begrüße die Haltung von Bundeskanzler Werner Faymann, der eine Nullrunde bei Pensionen ausgeschlossen hat. Das ist nicht nur fair, sondern auch wichtig, um die Kaufkraft der Pensionistinnen und Pensionisten für unsere Wirtschaft zu erhalten", betonte Bauer, der in diesem Zusammenhang einen respektvolleren Umgang mit der Aufbau-Generation einfordert. Immerhin habe diese Generation Österreich an die Spitze der reichsten Staaten der Welt gebracht.

Derzeit sind Verhandlungen zwischen Bundesregierung und Pensionistenvertretern in Gange, um eine Abgeltung der Teuerung für die Pensionisten zu erreichen. (Schluss) mo/pl

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