BZÖ-Petzner: BZÖ lehnt Plan der Landeshauptleute zur Verländerung der Schulverwaltung ab

"Karawankenobjektivierung" in Kärnten als warnendes Beispiel - Gesamte Schulkompetenz an den Bund

Wien (OTS) - Ein klares Nein kommt seitens des BZÖ für den Plan der Landeshauptleute, die Verländerung der Schulverwaltung durch einen faulen Kompromiss mit der Bildungsministerin voran zu treiben. Dazu der stellvertretende BZÖ-Klubobmann NRAbg. Stefan Petzner, der auch Mitglied des Bildungsausschusses ist: "Die Umsetzung dieses Plans bedeutet die Fortsetzung von Proporz und Postenschacher im Bildungsbereich, öffnet die Tür für ein zersplittetes Schulwesen in Österreich und blockiert dringend nötige Reformbestrebungen wie die Schaffung eines einheitlichen Dienstrechtes oder die Forcierung der Neuen Mittelschule."

Das BZÖ spreche sich dafür aus, die gesamte Schulkompetenz auf Ebene des Bundes zu bündeln. "Wir wollen keine spanischen Verhältnisse", so Petzner mit Verweis darauf, dass in Spanien die Föderalisierung im Bildungswesen zu einem Kollaps des gesamten Bildungssystems geführt hat. Ein Blick nach Kärnten, wo unter der FPK die so genannte "Karawankenobjektivierung" zum geflügelten Wort für Postenschacher im Bildungsbereich wurde, sei ein warnendes Beispiel, was durch die Verländerung der Schulverwaltung verstärkt drohe. "Dem BZÖ geht es um die beste Bildung für unsere Kinder. Anderen nur darum, Parteipolitik in der Schule zu betreiben und Günstlinge zu versorgen", so Petzner.

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