Moser: Schluss mit Geisterfahrten auf dem Gleis: ÖBB darf Sicherheit nicht dem Sparstift opfern

Grüne: Wenn ÖBB und BMVIT versagen, dann Eisenbahnbundesamt wie in Deutschland nötig

Wien (OTS) - "Einzelne Waggons als Geisterfahrer müssen dringend durch bessere Sicherheits-Checks verhindert werden", fordert die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser, anlässlich der jüngsten gefährlichen Vorfälle beim Railjet in Imst und mit Gaskesselwaggons in der Steiermark.
"Das Brechen eines einfachen Splintes darf nicht zum Abkoppeln eines ganzen Railjet-Waggons mit zig Fahrgästen führen, gerade von Politik und Management hochgejubelte moderne Züge sollten eine bessere Sicherheit aufweisen! Wer solche Vorfälle verharmlost, vergisst dass es nur Zufall ist, wenn bei Railjet-Zugtrennungen gerade niemand zwischen den betroffenen Wagen wechselte, und hat wohl auch Güterzugs-Unfälle wie in Viareggio oder kürzlich in Vorarlberg verdrängt. Es ist schon schlimm genug, dass der ÖBB-Sparwahn bundesweit einen Kahlschlag beim Zugsangebot anrichtet, bei der Sicherheit darf aber einfach nicht gespart werden. Außerdem müssen Güterzüge im europäischen Verbund - sogenannte Vertrauenszüge -wieder einer stärkeren Kontrolle unterzogen werden: Wenn auch das BMVIT sich nicht darum kümmert, dann muss nach dem Vorbild von Deutschland und Schweiz ein unabhängiges Eisenbahnbundesamt für die Einhaltung der Sicherheitsnormen sorgen", so Moser.

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