Haubner: Sozialpartner-Einigung auf Rot-Weiß-Rot-Card erfreulich

Mehr Transparenz bei Zuwanderung sinnvoll - Populisten dürfen nicht Profit aus Verunsicherung schlagen können

Wien, 18. Oktober 2012 (OTS) - Als "überaus erfreulich" bezeichnet Wirtschaftsbund-Generalsekretär, Abg.z.NR Peter Haubner die Einigung der Sozialpartner auf die Rot-Weiß-Rot-Card. "Die in der Einigung enthaltenen transparenteren und besser steuerbaren Voraussetzungen für die Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften stellen für zahlreiche heimische Betriebe, die auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften sind und im Inland nicht fündig werden, eine bedeutende Erleichterung dar." Es sei darüber hinaus "wichtig, dass wir uns des Problems bewusst sind, dass wir in Zukunft auf qualifizierten Zuzug nicht verzichten können, wollen wir einerseits die Nachfrage am Arbeitsmarkt erfüllen und andererseits den Herausforderungen in Bezug auf die demographische Entwicklung begegnen", so Haubner weiter.

Wichtig seien zudem auch die enthaltenen Maßnahmen, die für mehr Transparenz im Bereich der Zuwanderung sorgen sollen. "Nicht erst die letzte Wahl hat uns deutlich gezeigt, dass hier große Verunsicherung vorhanden ist. Daher ist es notwendig, klare Rahmenbedingungen zu setzen - nicht zuletzt, um den Populisten, die aus dieser Verunsicherung Profit schlagen wollen, einen Riegel vorzuschieben", betonte der Wirtschaftsbund-Generalsekretär. Auch für die Menschen, die nach Österreich kommen und hier am Arbeitsmarkt gebraucht werden, ist vermehrte Transparenz notwendig. Damit sei schon im Vorhinein klar ersichtlich, welche Fähigkeiten und Ausbildungen am österreichischen Arbeitsmarkt nachgefragt sind und was von zuziehenden Personen erwartet wird.

Der von den Sozialpartnern erarbeitete Vorschlag eines kriteriengeleiteten Zuwanderungsmodells sei darüber hinaus auf die sich ändernden Bedürfnisse und Anforderungen des Arbeitsmarktes adaptierbar. "Das ist wesentlich, um in Zukunft rasch auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren und damit Fachkräftemangel verhindern zu können", so Haubner, der abschließend betont, dass "die Empfehlungen der Sozialpartner auch aus Sicht des Wirtschaftsbundes eine Notwendigkeit darstellen, um die besten Hände und Köpfe nach Österreich zu bekommen."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse
Tel.: +43 (0)1 505 47 96 - 30
m.leithner@wirtschaftsbund.at
http://www.wirtschaftsbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NWB0001