Neuer Bundesvorstand für die Landjugend Österreich

Markus Zuser und Tina Mösenbichler neue Leiter

Wien (OTS) - Vergangenes Wochenende trafen sich Spitzenfunktionäre und Referenten der Landjugend Österreich in Vorarlberg, um im Rahmen der Herbsttagung ihren neuen Bundesvorstand zu wählen. An der Spitze der stärksten Jugendorganisation im ländlichen Raum steht ab sofort ein neues Team, das bereits auf langjährige Landjugend-Erfahrung blicken kann: Markus Zuser (NÖ) als Bundesleiter und Tina Mösenbichler (OÖ) als Bundesleiterin sowie Johannes Wieser (Stmk.) und Daniela Baumgartner (NÖ) als ihre Stellvertreter werden in den kommenden Jahren die 90.000 Landjugend-Mitglieder anführen und sich für ihre professionelle Weiterentwicklung engagieren. Zudem wurden bei der Herbsttagung strategische Maßnahmen und Ziele der Landjugend gemeinsam erarbeitet.

Seit 15.10.2010 treibt ein neues Führungsteam die zukünftige Entwicklung der Landjugend Österreich voran. Unter dem Vorsitz des Präsidenten der Landwirtschaftskammer Vorarlberg, Josef Moosbrugger, wurde der Bundesvorstand im Rahmen der Herbsttagung gewählt, der neue Gesichter an die Spitze der größten Jugendorganisation im ländlichen Raum bringt. Markus Zuser aus Niederösterreich löst Johannes Kessel nach vier Jahren als Bundesleiter ab, die Oberösterreicherin Tina Mösenbichler, seit einiger Zeit Stellvertreterin, folgt auf die bisherige Bundesleiterin Monika Zirkl. Als neue Bundesleiterin-Stellvertreterin übernimmt Daniela Baumgartner aus Niederösterreich von ihrer Vorgängerin ihre neue Funktion. In seinem Amt als Bundesleiter-Stellvertreter wurde Johannes Wieser aus der Steiermark bestätigt.

"Die Landjugend noch stärker zu vernetzen, wird eine Zukunftsaufgabe", betonte Mösenbichler. Die 28-jährige Oberösterreicherin bringt viel Landjugend-Erfahrung für ihre neue Aufgabe mit: Fünf Jahre war sie im Landesvorstand der Landjugend Oberösterreich tätig, drei davon als Landesleiterin, bis sie 2008 als Bundesleiterin-Stellvertreterin in den Bundesvorstand geholt wurde. Die HS-Lehrerin für Mathematik, Physik und Chemie freut sich auf ihre neuen Aufgaben und sieht ihren persönlichen Schwerpunkt in der stärkeren Vernetzung und Zusammenarbeit der Bundesländer.

"Mein Ziel ist, den Professionalisierungs-Schub der Landjugend zu unterstützen", sagte Zuser. Mit ihm übernimmt ein erfahrener Funktionär die Agenden von Johannes Kessel. Der 27-jährige, studierte Betriebswirt war bereits zwei Jahre als Landesleiter tätig und kennt die Herausforderungen, die im Bundesvorstand der Landjugend Österreich auf ihn warten werden: "Ich freue mich darauf, für die Zukunft unserer Jugendlichen im ländlichen Raum mitverantwortlich zu sein." Seine Schwerpunkte will der Niederösterreicher auf die Forcierung der Allgemeinbildung in seiner Organisation setzen.

Bundesleiter-Stellvertreter Johannes Wieser und Daniela Baumgartner

Der 26-jährige Johannes Wieser aus der Steiermark ist bereits seit 2008 als Bundesleiter-Stellvertreter tätig und wurde auch für die künftige Periode in seinem Amt bestätigt. Er wird vorrangig für "Konsumenteninformation" und "Landwirtschaft" verantwortlich sein und sieht sich in seiner Funktion als Brückenbauer zwischen Konsumenten und Produzenten. Neu an seiner Seite ist Daniela Baumgartner. Die 28-jährige Niederösterreicherin war bereits zwei Jahre als Landesleiterin in Niederösterreich tätig und wird sich in ihrem neuen Amt verstärkt für den internationalen Bereich in der Landjugend engagieren.

Herbsttagung: Gemeinsam für die Zukunft denken

An der diesjährigen Herbsttagung der Landjugend in Vorarlberg nahmen Delegierte aus jedem Bundesland teil. Neben der Wahl des neuen Bundesvorstands stand das Wochenende vor allem im Zeichen der Zukunft und der vielfältigen Herausforderungen, die in den nächsten Jahren auf die Landjugend warten. Im Zuge der Tagung wurden Strategien für die professionelle Weiterentwicklung der Organisation erarbeitet, im Fokus standen dabei die Schwerpunktthemen und deren Positionierung -sowohl innerhalb der Organisation als auch der Gesellschaft gegenüber.

Die Landjugend Österreich ist mit rund 90.000 Mitgliedern die größte Jugendorganisation des ländlichen Raums. Ihr Fokus liegt in der Weiterbildung ihrer Mitglieder und in der aktiven Gestaltung des ländlichen Raums. Sie betreut unter anderem den EU-weit anerkannten Lehrgang "aufZAQ", eine Ausbildung im jugend- und freizeitpädagogischen Bereich und bietet als einzige Stelle in Österreich landwirtschaftliche Fachpraktika im Ausland an. 2010 widmet sich die Landjugend im Speziellen den Themenschwerpunkten "Wertvolle Lebensmittel" und "Lebenselixier Wasser".
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