Mitterlehner: Rot-Weiß-Rot-Card macht Wirtschaftsstandort Österreich attraktiver

Wirtschaftsminister begrüßt Sozialpartner-Einigung: Österreich braucht hoch qualifizierte Menschen aus aller Welt - Klare Kriterien machen Österreich fit für demographischen Wandel

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sieht die Sozialpartner-Einigung zur "Rot-Weiß-Rot-Card" als Aufwertung des Wirtschaftsstandortes Österreich: "Die 'Rot-Weiß-Rot-Card' wird genau jenen hoch qualifizierten Menschen, die wir in Österreich dringend brauchen, die Zuwanderung erleichtern. Durch das neue Punktemodell gibt es dafür künftig klare und transparente Kriterien", freut sich Mitterlehner. "Damit sind unsere Unternehmen auch im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe deutlich konkurrenzfähiger."

Neben dem bedarfsorientierten Fachkräfte-Zuzug begrüßt Mitterlehner auch die geplanten Erleichterungen für die Universitäts-Absolventen aus Nicht-EU-Staaten sowie bis Ende 2013 aus Rumänien und Bulgarien:
"Ausländische Studenten können künftig leichter in Österreich bleiben, wenn sie ihr Studium abgeschlossen haben", sagt Mitterlehner. "Wir bilden also künftig nicht mehr nur für teures Geld aus und schicken die Absolventen dann nach Hause, sondern können ihr Wissen auch in den heimischen Unternehmen besser nützen. Gerade für eine stark exportorientierte Volkswirtschaft wie Österreich sind die interkulturellen Kompetenzen der Beschäftigten ein wichtiger Erfolgsfaktor", betont Mitterlehner.

Darüber hinaus ist die "Rot-Weiß-Rot-Card" für Mitterlehner ein wichtiger Schritt, um Österreich fit für den demographischen Wandel zu machen. Ohne eine qualifizierte Zuwanderung bekäme Österreich mittel- und langfristig gesellschaftliche Probleme, weil es schon bis 2025 um ein Viertel weniger Menschen zwischen 20 und 24 Jahren geben würde. "Durch die Rot-Weiß-Rot-Card wird die Zuwanderung besser gesteuert und läuft bedarfsorientiert ab. Damit erhöhen wir nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, sondern schaffen auch bessere Voraussetzungen für eine nachhaltige Integration von Migranten in Österreich", so Mitterlehner abschließend.

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