ÖAMTC: Mineralölsteuer-Erhöhung - Einnahmequelle weg - Massensteuer da

Einnahmen aus Tanktourismus würden wegfallen - Österreicher zahlen die Zeche

Wien (OTS) - "Eine Erhöhung der Mineralölsteuer wäre ein Bumerang für das Budget", warnt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau einmal mehr. Was viele Wirtschaftsexperten gerne verschweigen - durch eine Erhöhung der Mineralölsteuer (MöSt) in Österreich um zehn Cent würde der Tanktourismus wegfallen. Der hat im vergangenen Jahr aber rund 906 Millionen Euro ins Budget gespült. Vor der Finanzkrise lagen die Einnahmen sogar bei über einer Milliarde Euro jährlich. Diese Summe würde auf einen Schlag im Budget fehlen, wenn die Mineralölsteuer erhöht wird. Ausgleichen müssten diese Lücke die österreichischen Kraftfahrer. "Einnahmequelle weg - Massensteuer da. Das ist ein mehr als schlechtes Geschäft für die Österreicher", so die ÖAMTC-Expertin. "Ganz abgesehen von den negativen Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung."

Gesamteinnahmen (MöSt und USt) aus dem Tanktourismus:

2000: 385 Millionen Euro
2001: 463 Millionen Euro
2002: 696 Millionen Euro
2003: 949 Millionen Euro
2004: 1.085 Millionen Euro
2005: 1.147 Millionen Euro
2006: 1.014 Millionen Euro
2007: 1.069 Millionen Euro
2008: 903 Millionen Euro
2009: 906 Millionen Euro

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