JVP-Kurz: Nicht mehr Geld in kaputtes System pumpen!

Junge ÖVP sieht Nulllohnrunde als Konsequenz für Hacklerregelung und Privilegien

Wien, 18. Oktober 2010 (OTS) "Das Pensionssystem fährt gegen die Wand, weil Hacklerregelung, Frühpensionen und Privilegien Gewohnheit geworden sind. Bevor man noch mehr Geld in dieses System pumpt, muss man Reformen starten und Schlupflöcher beseitigen", fordert Sebastian Kurz, Bundesobmann der Jungen ÖVP, eine Nulllohnrunde bei den Pensionen, wenn das System nicht bald reformiert wird. 80 Prozent der Österreicher gehen vor dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter von 65 Jahren in Pension -durchschnittlich mit 59, die ÖBB-Bediensteten sogar mit 53 Jahren. ****

"Wenn wir auch in Zukunft ein Umlagesystem haben wollen, müssen wir jetzt handeln: 2050 werden die Pensionen bereits nicht mehr leistbar sein", so Sebastian Kurz weiter. Das Verhältnis zwischen Erwerbstätigen und über-60-Jährigen wird dann schon 1:1 sein. Jeder, der aus gesundheitlichen Gründen in Frühpension gehen muss, soll das aber natürlich weiterhin können. Der Jungen ÖVP geht es darum, dass das System nicht ausgenutzt wird. Momentan gehen viele Menschen auf Kosten von jungen Menschen unverdient in Frühpension oder genießen andere Privilegien. "Wir Junge zahlen heute in ein System ein, bei dem wir morgen draufzahlen - da spielen wir nicht mehr mit", so Sebastian Kurz abschließend.

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