Tattoos - was tun, wenn man die Hautgemälde nicht mehr mag (mit Geräusch Tätowier-Maschine)

Baierbrunn (OTS) - Haben Sie schon einmal gehört, wie es klingt, wenn ein Tätowierer am Werk ist? Nein? Dann hören Sie jetzt einmal genau hin: Geräusch Knapp jeder zehnte Deutsche hat mindestens ein Tattoo, allerdings steigt auch die Zahl derer, die ihre Hautgemälde wieder loswerden wollen. Ob und wie das geht weiß Peter Kanzler, Chefredakteur der "Apotheken Umschau":

O-Ton 20 sec

"Kleine Tattoos lassen sich in der Regel sehr gut entfernen mit einem Skalpell, der Fachmann spricht von einer Stanze. Für größere Tattoos ist dagegen eine Laser-Behandlung nötig. Diese kann vor allem die Farben in den tieferen Hautschichten zerstören. Das gelingt aber leider auch nicht immer. Der Erfolg hängt oft von der Art der benutzten Farbe ab."

Je farbenfroher die Tätowierung, desto schwerer wird man das Hautgemälde wieder los:

O-Ton 8 sec

"Vor allem bei Mischfarben - Violett, Braun, türkis - gibt es Probleme. Rot und Schwarz lassen sich dagegen ganz gut entfernen."

Wer ein großes Tattoo entfernt haben möchte, kommt um eine Laser-Behandlung nicht herum. Doch die hat ihre Tücken:

O-Ton 17 sec

"Das Lasern ist nicht nur teuer, sondern vor allem auch schmerzhaft. Dort wo das Tattoo saß, kann die Haut heller oder dunkler werden. Es können Narben bleiben und im schlimmsten Fall kann durch Lasern an einem Muttermal sogar Krebs entstehen. Und deshalb ganz wichtig: Lassen Sie Tattoos immer nur von einem Hautarzt entfernen."

Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte auf Tätowierfarben des amerikanischen Hautarztes Rox Anderson zurückgreifen, rät die "Apotheken Umschau". Diese sind speziell dafür entwickelt, dass man sie später relativ problemlos entfernen kann. Nachteil: die Farben sind nur in den USA erhältlich.

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