Aufsichtsratspräsident Herbst: "Flughafen muss sich neu aufstellen"

Personelle Skylink-Konsequenzen Ende November, Spar- und Effizienzprogramm für Flughafen

Wien (OTS) - Ende November wird der Aufsichtsrat der Flughafen
Wien AG die Konsequenzen für den Vorstand entscheiden, sagt Flughafen-Aufsichtsratspräsident Christoph Herbst im KURIER-Interview (Samstag-Ausgabe). Herbst bezeichnete die Kritik des Rechnungshofes im Rohbericht über den Skylink als "harsch, aber sehr sachlich und profund". Zur Frage, ob der Aufsichtsrat den Vorständen zu sehr vertreut habe, sagte Herbst: "Im Nachhinein ist man immer klüger". Aus derzeitiger Sicht könnten der Zeitplan für die Fertigstellung und die Kosten von 830 Millionen Euro, ohne Schnittstellenkosten, eingehalten werden.
Der Flughafen müsse sich neu aufstellen und umdenken müssen, um gegenüber den Konkurrenz-Hubs im Lufthansa-Verbund wettbewerbsfähig zu bleiben. Neben dem Aufbau einer effizienten Organisation müßten neue Einnahmen lukriert und die Kosten gesenkt werden. Herbst spricht bei den Kostensenkungen von einer Größenordnung von zehn Prozent. Es gehe darum, ohne Kündigungen das Auslangen zu finden, aber Veränderungen würden unumgänglich sein. Die Maßnahmen müßten in den nächsten zwei Jahren umgesetzt sein.

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