Eltern fordern bessere Bildungsqualität durch Schulverwaltungsreform

Wien (OTS) - Wien, 15.10.10 (PEW) "Unsere Kinder dürfen nicht zum Spielball von machtpolitischen Aktionen werden": Dies betonten die Elternverbände am Freitag in einer gemeinsamen Aussendung im Hinblick auf die aktuelle Auseinandersetzung um eine Föderalisierung der Zuständigkeit für alle Lehrer. Wie schon bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am 20. September unterstrichen die Elternvertreter ihre Forderung nach einer "umfassenden, kompromisslosen und sofortigen Umsetzung der Rechnungshof-Empfehlungen zur Schulverwaltungsreform und des Regierungsübereinkommens".

Alle Bildungskompetenzen müssten in einer Hand sein, "eine Zersplitterung in neun verschiedene Systeme wäre zu teuer und würde eine Qualitätssicherung unmöglich machen". Als Beispiel nannten die Elternvertreter die Bemühungen zur Einführung von Bildungsstandards. Diese seien eine zielführende Basis, um den einzelnen Schulstandorten mehr gestalterische Verantwortung einzuräumen, müssten aber in Bundesverantwortung umgesetzt werden. Die Qualität der Bildung in Österreich dürfe nicht länderabhängig entschieden werden. Die Folgen wären für die zukünftigen Generationen unabsehbar.

Eine Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Österreich sei nur durch eine "Steigerung der Bildungsqualität" möglich, erinnerten die Elternvertreter: "Österreich braucht ein zukunftsfähiges Schulsystem". Keinesfalls sei man bereit, eine Gefährdung der Bildungszukunft der Kinder und Kindeskinder durch eine überzogene Föderalisierung hinzunehmen. (ende)

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