BZÖ - Widmann: Öffentlicher Verkehr in OÖ am Abstellgleis

SPÖVP - Verkehrskonzept

Linz (OTS) - Autos, Bahn, Busse teurer und Öffis
streichen =

"Seit Jahren ist der öffentliche Verkehr in

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Oberösterreich ein Stiefkind der Landes- und Bundesregierung und auf dem Abstellgleis. Die neue Fahrplanstreichungsorgie quer über alle Bezirke in Oberösterreich erscheint ohne Konzept und ohne Schwerpunktsetzung. Das Streichen der bisherigen Intercity -Direktverbindung Linz Graz ist nur Symbol des völligen Scheiterns der rot-schwarzen Verkehrspolitik. Eine zukunfts- und standortfreundliche gesamthafte Verkehrskonzeption fehle zunehmend. Ziel müsste sein, dass der Zentralraum von allen Bezirksstädten in weniger als einer Stunde zu attraktiven Tarifen erreicht werden kann. Die Tarife sind aber gerade bei Einzelfahrten viel zu hoch. Das trifft dann vor allem Teilzeitkräfte und vorwiegend Frauen, die oft nur zwei oder drei Tage in der Woche fahren", erklärte heute BZÖ - Landessprecher Abg. Mag. Rainer Widmann.

Es sei der völlig falsche Weg den öffentlichen Verkehr nur quantitativ zu kürzen, die Preise zu erhöhen, aber qualitativ nichts zu tun. Zur Qualität zähle insbesondere schnelle Verbindungen zwischen dem Zentralraum und zu zentralen Orten morgens, mittags und abends sowie günstige Preise. Und die gebe es z.B. für Teilzeitkräfte überhaupt nicht.
Wenn man an zwei Tagen etwa von Freistadt nach Linz pendle, um so einen Halbtagsjob nachzukommen, so koste das pro Tag 14 Euro. Bei 8 Tagen im Monat sind das 112 Euro. Somit zahle man 15 bis 20 Prozent des Nettolohns nur für die Fahrt zur Arbeit. Das ist unzumutbar!

"Was ist das für eine rot-schwarze Verkehrspolitik, die den öffentlichen Verkehr aushungert, verteuert und den hunderttausenden Pendlern keine Alternative bietet. Und als Draufgabe wird dann auch noch das Autofahren unter dem Deckmantel "Ökosteuer" teurer. Die Politik von Rot und Schwarz ist verkehrspolitischer Schrott und kassiert nur ab, ohne Qualität zu bieten. Sie lässt damit hunderttausende Pendler im Regen stehen, egal ob sie mit dem Auto oder den Öffis fahren", so Widmann.

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