VP-Korosec zu Korruption im AKH: Stadt Wien war zu lange untätig - nun kommt Kontrollamtsprüfverfahren!

Zeit, wo in Stadtratsbüros unter dem Teppich operiert wurde, ist vorbei

Wien (OTS) - "In der Wiener Gesundheitspolitik mangelt es seit Jahren beim Management", ist sich ÖVP Wien Gesundheitssprecherin LAbg. Ingrid Korosec sicher. Klar sei, dass die in den letzten Wochen ans Licht gekommenen Fehler im Gesundheitsmanagement seitens der Stadtverantwortlichen nicht länger wegzuleugnen sind. Besonders die Verantwortung der Stadt Wien bezüglich der Organisation des Wiener AKH wird seit Monaten ergebnislos diskutiert. "Im Wiener Krankenanstaltenverbund und im Gesundheitsressort herrscht völlige Stille", so Korosec.

Im Zuge der Korruptionsaffäre bezüglich der Überlassung von Arbeitskräften, in dem auch bereits die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt, wurden nun zwei Mitarbeiter aus der Wirtschaftsabteilung des AKH suspendiert. In diesem Fall gehe es um die Ausschreibung einer Personalüberlassung, sprich eine in der Verantwortung der Stadt Wien befindliche Angelegenheit. Die zuständige Gesundheitsstadträtin soll jedoch von den im AKH längst bekannten Missständen erst informiert worden sein, als die Korruptionsstaatsanwaltschaft bereits ihre Arbeit aufgenommen hatte. Ein Umstand, der an der Kompetenz und Glaubwürdigkeit der zuständigen Stadträtin zweifeln lässt. Daher wurde von der ÖVP Wien sowohl eine Sondersitzung des Gesundheitsausschusses als auch ein Kontrollamtsprüfverfahren beantragt. Nach der ergebnislosen Sondersitzung soll nun das Kontrollamt die Versäumnisse im Gesundheitsbereich offenlegen. "Wir wollen die Probleme des Gesundheitsmanagements in Wien ans Licht bringen. Die Zeit, wo in den Stadtratsbüros unter dem Teppich operiert wurde, hat nun ein Ende", so Korosec abschließend.

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