SVB-Vorstand beschließt wichtige Gesundheitsschwerpunkte

Der Vorstand der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) tagte diese Woche anlässlich der diesjährigen Präventionstagung der SVB in Neukirchen am Großvenediger.

Wien (OTS) - Dabei standen neben einer Vorschau auf die
Schwerpunkte der Präventionstagung wichtige sozialpolitische Themen auf der Tagesordnung.

Die SVB ist verstärkt bemüht, ihr Leistungsportfolio zu überdenken und den aktuellen Bedürfnissen anzupassen. Dazu zählt auch die Betriebshilfe. "Wir können mit einem Tagsatz von Euro 34,-- die Betriebshilfe auf Dauer nicht ausreichend und zielorientiert anbieten. Daher bemühen wir uns um eine Neuausrichtung", so SVB-Obmann Karl Donabauer, "die für die bäuerlichen Familien ungemein wichtig ist". Dazu wird eine Ausweitung im Leistungsbereich angestrebt, wo es auch eine Art der Lohnarbeit geben wird. Zudem ist eine Lösung für hochspezialisierte Betriebe sowie eine weiterentwickelte Kooperation mit den Maschinenringen das Ziel. Donabauer dazu: "Mein Wunsch war es, dass wir all dies auch bewerkstelligen können. Dazu brauchen wir neue Wege und Verständnis für die gegenseitigen Aufgaben. Wir haben alle ein Ziel vor Augen, rasche und wirkungsvolle Hilfe für jene, die unsere Hilfe brauchen".

Eine ebenfalls neue Ausrichtung bei der beruflichen Rehabilitation bedingt geradezu die Neuordnung der sozialen Betriebshilfe. Berufliche Maßnahmen der Rehabilitation wird die SVB künftig nur mehr dann anbieten, wenn vorher auch medizinische Maßnahmen gesetzt wurden. "Damit wollen wir unseren Versicherten sehr wirksam unter die Arme greifen, ihren Beruf weiter auszuüben, und dort wo es sinnvoll ist, auch Investitionsunterstützung geben", so der Obmann. "Während des medizinischen Aufenthalts brauchen wir bereits die neuen Elemente der Betriebshilfe." Man erkennt daraus sehr deutlich, wie sehr beide Maßnahmen miteinander verbunden sind und sich ergänzen.

Eingehend wurde das Thema Beschickungsmanagement für Rehabilitationsaufenthalte beraten. Die SVB steht mit den ehemaligen eigenen Gesundheitseinrichtungen in einer neuen Partnerschaft. Diese sind nunmehr teilprivatisiert. Als 26 % Miteigentümer hat die SVB aber Interesse an einer entsprechenden Auslastung. Die Einrichtungen werden sowohl was die Unterbringung, als auch die Küche und Verpflegung betrifft, auf eine 3 - 4 Stern-Kategorie entwickelt und zum Teil aus betriebswirtschaftlichen Gründen erweitert. Die medizinische Perfektion zusammen mit den neuen Investitionen muss genutzt werden. "Daher wird es künftig Auslagerungen in Vertragseinrichtungen nur mehr dann geben können, wenn die Kapazität in unseren teilprivatisierten Zentren nicht zur Verfügung steht", stellt Donabauer unmissverständlich fest. "Wer meint, andere Wege gehen zu müssen hat damit zu rechnen, dass die SVB die Kosten nicht übernehmen wird."

Einen ganz neuen oder zumindest völlig runderneuerten Schwerpunkt setzt die SVB mit der Aktion für junge Familien. Das Gesundheitsangebot der SVB lebt von den ständigen Anpassungen an die Bedürfnisse unserer Versichertenklientel. "Nicht Beliebigkeit, sondern maßgeschneiderte Angebote mit einer klaren Ausrichtung, wo wir uns auch ständig hinterfragen, sind das Ziel", erklärt der SVB-Obmann. Gerade bei diesem neuen Angebot geben wir mit Spezialkräften den Müttern mit einem Informationsprogramm Unterstützung, ihre Aufgaben in der Familie zu bewältigen. Während die Mütter informiert werden, sorgt die SVB für ein Aktivprogramm für die Kinder. Ganz neu und innovativ ist das Partnerwochenende, um gemeinsam mit neuer Kraft, neuen Einblicken und anderen Gesichtspunkten die Herausforderungen in der Familie leichter, besser und vor allem harmonischer bewältigen zu können.

All diese Themen zeigen das Bemühen der SVB, effektive Unterstützung dort zu bieten, wo sie gebraucht wird, und wirtschaftlich so effektiv wie nur möglich zu agieren.

Die Gebarung der SVB ist heute solide. "Wir haben die Tiefen der Vergangenheit bewältigt und sind heute auf einer Ebene angelangt, die herzeigbar ist", so die Feststellung des Obmannes. Es ist aber zu trachten, das Haus auch in Zukunft finanzierbar zu halten. "Meine Forderung als Obmann geht an alle politisch Verantwortlichen sich nicht zur spontanen und unüberlegten Korrektur der Finanzierung hinreißen zu lassen. Das würde unser Haus erneut in eine Krise bringen. Es gilt daher alle von der Richtigkeit unseres Weges zu überzeugen."

Wer morgen bestehen will, muss heute handeln - die SVB war stets bereit, rechtzeitig Veränderungen zu erkennen und zu handeln, auch dann, wenn es galt neue Formen der Zusammenarbeit zu verwirklichen. Immer mit dem festen Vorsatz, unsere Interessen nachhaltig zu positionieren und eigenverantwortlich umzusetzen. Dies gilt auch in Zukunft, um unserer Aufgabe, bäuerlichen Familien zu helfen, nachkommen zu können.

Dass der Weg der SVB richtig ist, zeigt die Befragung unserer Versicherten über die Beratungsleistungen in jedem einzelnen Regionalbüro. "Unser Job wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern toll ausgefüllt, weil wir uns intensiver mit den Menschen, ihren Anliegen und den Leistungen der SVB auseinandersetzen. Diese Qualität und Grundhaltung zeichnet unser Haus nicht nur heute, sondern auch schon in der Vergangenheit aus", zeigt sich Obmann Donabauer zuversichtlich.

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Martina Kellner
Sozialversicherungsanstalt der Bauern
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