Sozialversicherungsanstalt der Bauern: Hochkarätige Experten diskutieren über neue Wege in Prävention und Pflege.

SVB-Management analysiert zu ausgewählten Schwerpunkten gemeinsam mit Fachleuten Ideen und Lösungsansätze für die Zukunft.

Wien (OTS) - Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) hat bereits zum zweiten Mal in Neukirchen am Großvenediger zu einem Gesundheitskongress mit namhaften Fachleuten eingeladen, um Veränderungen in der Gesellschaft zu diskutieren und darüber, wie all diese Prozesse sinnvoll gesteuert und bewältigt werden können. Der Themenbogen reicht dabei von der Pflege, über die Gesundheit zur Arbeitssicherheit. Die bäuerliche Arbeit ist heute in hohem Maß technisiert, aber nicht minder konflikt- und gefahrenreich. Dazu kommen Stress und Überlastung. Sicherheit ist in Wahrheit nichts anderes als ein zeitgerechtes Denken, wie Unfälle und Krankheiten verhindert werden können.

Daran schließt der Bereich Gesundheit an. Wer sich gesund erhalten will, hat den Wert Gesundheit bereits erkannt und verinnerlicht. An der Sozialversicherung liegt es aber auch, diesen Wert allgemein ins Bewusstsein zu rücken. Prävention geht weit über die traditionellen Leistungen der sozialen Absicherung hinaus. Denn die eigene Gesundheit ist letztlich der größte Wertfaktor des Menschen.

Gesundheit ist leicht ausgesprochen, aber nicht leicht erreichbar. Gerade in einer Zeit, wo so viel über Ernährungsfehler diskutiert wird, ist es wichtig, dass sich die Sozialversicherung ehrlich und glaubwürdig dieses Themas annimmt. Die SVB ist seit Jahren mit einer sehr aktiven Gesundheitsförderung mitten im Geschehen. Denn heute, wo wir von Überbordung und Überfluss umgeben sind, ist es umso wichtiger, die Menschen viel stärker vom Anspruchsdenken weg in Richtung mehr Eigenverantwortlichkeit zu motivieren. Nur das, was man sich auch selber schafft, bringt wirkliche Freude und ist von entsprechendem Erfolg begleitet. Gesundheit ist ein viel zu hohes Gut, um es ausschließlich vom finanziellen Aspekt her zu betrachten. Viel mehr muss der humanitäre Aspekt im Vordergrund stehen.

Natürlich kommt im Leben durch Alter, Krankheit und Pflege auch eine andere Zeit. Gerade da sind wir in der Gesellschaft gefordert, auch diese Menschen einzubinden und neue Entwicklungen vernünftig umzusetzen. Dabei müssen wir Antworten auf zwei Fragen finden:
Können wir die Aufwendungen an Pflege auch in Zukunft bewältigen? Wie können wir der Sehnsucht der Menschen, so weit wie nur möglich zuhause in der Familie im häuslichen Umfeld bleiben zu können, wo die Wurzeln bestehen, auch nachkommen? Dem Biotop Familie kommt dabei ein wesentlicher Angelpunkt zu.

Als Sozialversicherung müssen wir somit mithelfen, die Keimzelle der Familie funktionstauglich zu halten. Pflege braucht ein gewisses Maß an Professionalität, auch wenn die eigentliche Grundvoraussetzung für Pflege die eigne Einstellung des Einzelnen ist. Pflege ist nämlich keine Aufgabe wie jede andere, ihr muss man sich mit dem Herzen zuwenden. Die SVB ist gerade bei diesem Thema sehr innovativ und hat hier ein herzeigbares Modell entwickelt. Wir haben eine Aktion für pflegende Angehörige ins Leben gerufen, die sich großen Zuspruchs erfreut.

Dort steht der Gedankenaustausch mit anderen im Vordergrund, schulen neue Pflegepraktiken und versuchen durch ein aktives Kommunikations- und Konfliktmanagement mögliche Spannungsfelder, die zur Genüge existieren, auszuschalten oder zu minimieren.

Pflege ist daher nicht nur ein wichtiges gesellschaftliches Thema, es zeigt auch wie eine Gesellschaft mit ihren Kranken und Schwachen umgeht. Schaffen wir als Gesellschaft diese Herausforderung nicht, begeben wir uns unserer eigenen Zukunft.

Die Spannbreite der SVB-Gesundheitstagung reicht daher von der Gesundheit, der Arbeitssicherheit bis hin zur Pflege und umfasst damit viele Stationen des Lebens. Umso wichtiger ist es für einen Sozialversicherungsträger, sich diesen Aspekten zu stellen und sie aktiv zu gestalten.

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Martina Kellner
Sozialversicherungsanstalt der Bauern
Öffentlichkeitsarbeit
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