Scheele: Fairer Handel ist Beitrag zur Bekämpfung von Hunger und Armut

Weltweit hungern 925 Millionen Menschen

St. Pölten (OTS/SPI) - Weltweit leiden nach Angaben der FAO
derzeit 925 Millionen Menschen an Unterernährung. "Nicht nur Kriege und politische Instabilität sind die Auslöser dafür, dass fast eine Milliarde Menschen hungern, sondern auch die Folgen der globalisierten Wirtschaft. Durch die weltweiten Verknüpfungen ist auch unser Konsumverhalten entscheidend für die Situation in den ärmsten Ländern der Welt. Durch eben diese Verbindungen ist es aber auch für uns möglich, direkt Einfluss auf die Lebenssituation von Menschen zu nehmen, die tausende Kilometer von uns entfernt leben. So kann jeder und jede Einzelne von uns beispielsweise durch den Kauf fair gehandelter Produkte dazu beitragen, Hunger und Armut zu bekämpfen. Diese Produkte werden nicht nur unter sozial besseren Bedingungen erzeugt, sie garantieren den ProduzentInnen vor allem einen fairen Preis für ihre Waren und garantieren so deren Einkommen", macht NÖ Soziallandesrätin Mag.a Karin Scheele aufmerksam.

"Eine Ursache für Hunger und Armut in den Ländern des Südens ist außerdem in den weltweiten Finanzmärkten zu suchen. So ist eine Spekulation mit Nahrungsmitteln klar abzulehnen. Die Grundnahrungsmittel von Milliarden Menschen dürfen nicht zur Gewinnmaximierung einiger weniger missbraucht werden", so Scheele weiter. "Die Einhaltung von Grundwerten auf den internationalen Finanzmärkten, dazu gehört auch das Ende von Spekulationen mit öffentlichen Geldern, ist ein wichtiger Beitrag zu einem Mehr an Gerechtigkeit", so Scheele. "Die Bekämpfung des Hungers in der Welt ist keine Frage neuer Technologien, sondern ausschließlich eine Frage der Verteilungsgerechtigkeit. Wir dürfen nicht länger zulassen, dass einige wenige auf Kosten von Millionen Menschen profitieren", so LRin Scheele abschließend.

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