FPÖ-Kitzmüller: Versprechen des Gratis-Kindergartens in Oberösterreich gebrochen

Finanzierungsproblem bleibt vor allem in kleinen Gemeinden virulent

Wien (OTS) - Klar gegen versteckte Gebühren in oberösterreichischen Kindergärten spricht sich FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller aus: "Auch wenn es nur zehn Euro monatlich sind: Die Politik hat den Gratis-Kindergarten versprochen und muss dieses Versprechen auch halten." Kitzmüller fürchtet, dass diese Gebühren demnächst erhöht oder ganz in die Gemeindeautonomie übergeben werden könnten. Gerade in Verbindung mit dem verpflichtenden Kindergartenjahr sei es völlig unzulässig, die Eltern zur Kasse zu bitten.

In den ländlichen Gemeinden sieht Kitzmüller auch das Finanzierungsproblem bei weitem nicht gelöst: "Es ist schön, wenn sich der Linzer Bürgermeister jetzt über mehr Geld freut für eine Infrastruktur, die ohnehin schon vorhanden war. Den kleinen Gemeinden ist es jedoch kaum möglich, unter diesen Bedingungen ein Betreuungsangebot auch am Nachmittag flächendeckend herzustellen." Mit Kooperationen zu arbeiten, sei nur eine Teillösung. "Am Ende bleibt über, dass die Eltern kilometerweit fahren müssen, um ihre Kinder in den Kindergarten zu bringen oder sie von dort abzuholen. Wenn es überall Nachmittagsbetreuung geben soll, muss das auch dort bezahlt werden, wo es gebraucht wird. Alles andere ist eine Scheinlösung", so Kitzmüller.

Insgesamt handle es sich wieder um ein unüberlegt verteiltes Wahlzuckerl, das nun im Nachhinein einen bitteren Beigeschmack bekomme. "Ähnliches droht ja bei der 13. Familienbeihilfe, welche die ÖVP am liebsten gleich wieder abschaffen will", kritisiert die freiheitliche Familiensprecherin.

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