Freude am Skisport wächst - Österreichs Skiindustrie rechnet mit steigendem Verkauf

Innovationen in Sicherheitsbereich beleben den Markt -Lieferengpässe möglich - Über 80 % Exportquote der Skindustrie - 50% Skiweltmarktvolumen sind Rot-weiß-rot

Wien (OTS/PWK781) - Österreichische Skiindustrie sieht nach schwierigen Krisenjahren wieder einer positiven Wintersaison entgegen und geht von einer Steigerung des Skiverkaufs aus. Im gesamten Wintersportbereich laufen die Vorbereitungen für die kommende Skisaison auf Hochtouren. Vor allem mit Innovationen bei Ski, Skibindungen und Skischuhen werde 2010 der Markt zusätzlich belebt. Hierbei nehme das Themen Gesundheit und Sicherheit besondere Priorität ein. Innovationen und Style würden bei Helmen und Body Protection für steigendem Absatz sorgen. Gesundheitliche Aspekte machen den Wintersport vor allem für die Generation 50+ attraktiver, wie Untersuchungen belegten. Die gute Schneelage in den großen Wachstumsmärkten Skandinavien und Russland hat auch die Nachfrage nach Lauflaufski stark anziehen lassen.

"Die guten Aspekte für die kommende Saison im Skigeschäft sollten von allen Partnern im Netzwerk Winter für längerfristige Perspektiven genützt werden. Die Skiindustrie wird dieses zarte Pflänzchen pflegen", betont Wolfgang Mayrhofer, Sprecher der Österreichischen Skiindustrie und Geschäftsführer Atomic. Mayrhofer unterstreicht weiters die wesentliche gesamtwirtschaftliche Rolle der österreichischen Skiindustrie: "Es gibt wenig Markenprodukte aus Österreich mit einem derartigen Bekanntheitsgrad, wie sie Atomic, Blizzard, Fischer, Head und Kneissl weltweit haben. Auch die Exportquote mit über 80 Prozent wird von wenigen Branchen in Österreich getoppt."

Thomas Zettler, Geschäftsführer Blizzard, verweist auf den hohen Kostendruck, der den rot-weiß-roten Skiherstellern zu schaffen macht:
"Bei allen positiven Aspekten dürfen wir nicht übersehen, welchem Kostendruck - vor allem auf der Vormaterialseite - wir ausgesetzt sind."

Die starke Nachfrage des Handels nach Wintersportprodukten erfordert von der Industrie hohe Anstrengungen, um Lieferengpässe zu verhindern: "Nicht nur im Skibereich sondern auch bei den Skischuhen rechnen wir mit einer weiteren Belebung des Marktes", bekräftigt Franz Föttinger, Geschäftsführer Fischer.

Durch das Investment der Skiindustrie in den internationalen Skirennsport profitiere das gesamte Wintersportland Österreich. "Der Rennsport bietet uns jene internationale Plattform, die wir als Exportbranche und Markenartikelhersteller benötigen", so Klaus Hotter, Geschäftsführer Head. Der österreichische Markenski übernehme so eine wesentliche Rolle als Botschafter der österreichischen Wintersportkompetenz.

Mehr als 50 Prozent Weltmarktvolumen

Die am Weltmarkt abgesetzten Wintersportprodukte stammen zu über 50 Prozent von österreichischen Marken. Das Weltmarkvolumen aufgeschlüsselt nach Produktsegmenten: Alpin 3,5 Mio. Paar (davon in Europa 2,5 Mio., Nordamerika 0,7 Mio. und Asien 0,3 Mio. Paar), Langlauf 2 Mio. Paar, Bindungen 3,5 Mio. Paar, Schuhe 3,8 Mio. Paar, Snowboard 0,9 Mio. Stück.

Netzwerk Winter

Gemeinsam mit den Partnern im Tourismus und der Seilbahnwirtschaft, den Ministerien und der Politik will die Skiindustrie weiterhin zum Vorteil aller Beteiligten Positives bewegen und in die Zukunft investieren. Im "Netzwerk Winter" werden die Skifirmen die Vernetzung der Wintersportinteressen in Österreich weiter vorantreiben. (AC)

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