Integrations-Debatte jetzt mit Fakten versachlichen

ÖIF-Magazin "Integration im Fokus" präsentiert Zahlen und Hintergründe zum Hauptthema der Wien-Wahl

Wien (OTS) - Die Wiener Gemeinderatswahl ist vorbei -
entscheidendes Thema war einmal mehr die Integration von Migrant/innen. Das Wissensmagazin "Integration im Fokus" des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) untersucht in seiner neuen Ausgabe unter dem Titel "Integration im Dreivierteltakt" die besonderen Voraussetzungen und Herausforderungen in Wien. "Spätestens jetzt ist klar, dass Integration für die Bevölkerung eines der wichtigsten Themen überhaupt ist", so ÖIF-Geschäftsführer Alexander Janda. "Umso entscheidender ist es jetzt, die Debatte zu entemotionalisieren und nüchtern auf Basis der vorliegenden Fakten zu diskutieren."

Das kostenlos bestellbare Magazin "Integration im Fokus" liefert aktuelle Zahlen rund um Migration und Integration in Wien. Dabei zeigt sich u.a.:

Wohnen: Neue Zahlen zu Verteilung und Qualität

558.010 Wiener/innen oder knapp 32,8 % der Bevölkerung sind ausländischer Herkunft, haben also entweder eine ausländische Staatsbürgerschaft oder wurden im Ausland geboren. Doch wie verteilen sich Wiens Migrant/innen über das Stadtgebiet? "Integration im Fokus" präsentiert aktuelle Statistiken, die zeigen: Gerade Personen aus Ex-Jugoslawien und der Türkei wohnen auf einige Bezirke konzentriert, in schlechteren Wohnungen und haben weniger Wohnfläche zur Verfügung. Eine "Integration im Fokus"-Reportage aus dem Gemeindebau, dem Brennpunkt vieler Integrationsprobleme, liefert weitere Hintergrundinfos.

Moscheebau: Wer darf mitreden?

Die Emotionen hochgehen lässt bei vielen Wiener/innen die Frage von Moscheebauten. Wie stark können bzw. sollen Anrainer/innen eingebunden werden? "Integration im Fokus" vergleicht die Argumente von Gegnern und Befürwortern und informiert über den rechtlichen Hintergrund.

Kindergarten: Geringe Besuchsquote von Migrant/innen

Bildung gilt allen Expert/innen als Schlüssel erfolgreicher Integration. Erste Station ist üblicherweise der Kindergarten: Wiener Kinder mit Migrationshintergrund besuchen ihn jedoch seltener als in allen anderen Bundesländern. "Integration im Fokus" geht den Gründen dafür nach.

Schulen: 4 von 10 haben nicht-deutsche Muttersprache

40,7 Prozent der Wiener Schüler/innen haben eine andere Muttersprache als Deutsch. In Volks- und Hauptschulen ist der Anteil mit 50,6 bzw. 60,9 Prozent höher, in einzelnen Schulen sogar besonders hoch: Ausgabe 03/2009 von "Integration im Fokus" zeigte, wie der Unterricht funktioniert, wenn 96 Prozent der Schüler/innen nicht Deutsch als Muttersprache haben. Die Reportage ist hier online nachlesbar:
http://www.integrationsfonds.at/wissen/integration_im_fokus/integrati
on_im_fokus_ausgabe_32009/thema_warum_verstehen_wir_uns_nicht/27_mutt ersprachen_in_der_schule_des_monats/

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"Integration im Fokus" kann kostenlos per Mail an fokus@integrationsfonds.at bestellt werden. Die gesamte Ausgabe ist auch online unter
http://www.integrationsfonds.at/wissen/integration_im_fokus/
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