BZÖ-Haubner: Gratiskindergarten erhalten, aber Bürokratie und Druck auf Eltern abbauen

Linz (OTS) - "Das Wahlzuckerl "Gratiskindergarten" der ÖVP ist offenbar gescheitert. Die Realität ein Jahr nach der Wahl zeigt nun, wie der Gratiskindergarten in Oberösterreich schlecht vorbereitet wurde und jetzt anscheinend nicht finanzierbar ist. Seit erstem Oktober muss dokumentiert werden wann wie viele Kinder in den Gruppen sind, bei weniger als zehn Kindern wird die Förderung gestrichen", kritisierte heute BZÖ-Oberösterreich Landesobfrau NAbg. Ursula Haubner.
In vielen kleineren Gemeinden sind gerade am Nachmittag weniger als 10 Kinder und so könnte ein Druck auf die Eltern ausgeübt werden, damit die Gemeinden die Förderung bekommen. Es ist unverantwortlich die Kommunen, von denen ohnehin schon durch die hohen Pflichtbeiträge für SHV und Spitäler mehr als 300 Abgangsgemeinden sind, wieder zur Kasse zu bitten. "Der Gratiskindergarten ist grundsätzlich eine gute Sache, denn er bietet allen Kindern unabhängig ihres sozialen Umfeldes die gleichen Chancen und fördert die Sprachentwicklung. Aber es ist unehrlich durch die Hintertür Hürden einzuführen und damit die Gemeinden in finanziellen Zugzwang zu bringen", so Haubner.

"Ich fordere die neue Kindergartenreferentin LR Doris Hummer auf, ehrlich zuzugeben dass die ÖVP vor der Wahl etwas versprochen hat, was sie nach der Wahl nicht halten kann. Besonders die Landeshauptmannpartei soll zu ihren Zusagen stehen, anstatt Kindergartenpädagogen und Gemeinden belasten und Eltern die Entscheidungsfreiheit zu nehmen", so Haubner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Oberösterreich - Presseabteilung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0006