PRO-GE zu Bäckern: Konflikte nicht auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen austragen!

Löhnerhöhungen sind nicht schuld an Preissteigerungen

Wien (OTS/ÖGB) - "Die Arbeiter und Arbeiterinnen im Bäckergewerbe leisten seit Jahren hervorragende Arbeit. Ihnen die Schuld für Preissteigerungen in die Schuhe zu schieben, werden wir nicht zulassen", kommentiert Erwin-Andreas Kinslechner, Branchensekretär der Gewerkschaft PRO-GE für den Bereich Nahrung, eine Aussendung der Bundesinnung der Lebensmittelgewerbe vom 11. Oktober zu den aktuellen Getreidepreiserhöhungen. "Dass die Bundesinnung darin Lohnerhöhungen und Nachtzuschläge als eigentlichen Grund für Preissteigerungen hinstellt, ist inakzeptabel", so Kinslechner.

Mit ihrer Aussendung wollte die Bundesinnung den Eindruck widerlegen, es gäbe Auseinandersetzung zwischen Bauern und Bäckern auf Grund der Steigerungen des Getreidepreises. "Das sollen sich Bauern und Bäcker untereinander ausmachen", sagt Kinslechner. "Dass die Bundesinnung die ArbeitnehmerInnen dabei als Sündenböcke missbrauchen will, ist einfach nur schäbig."

"Die Arbeiter und Arbeiterinnen im Bäckergewerbe arbeiten hart für ihr Geld", weiß Kinslechner. Vor allem die regelmäßige Nachtarbeit stellt eine außergewöhnliche Belastung für Geist und Körper dar. "Die ArbeitnehmerInnen haben sich die Lohnerhöhungen schwer verdient", stellt Kinslechner fest. "Wir werden nicht zulassen, dass sie für vermeintliche oder auch echte Konflikte zwischen Bäckern und Bauern den Kopf hinhalten müssen."

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