Beatrix Karl: Neue Zugänge zu Bildung und Arbeit sind die eigentliche "soziale" Frage des 21. Jahrhunderts

Wissenschafts- und Forschungsministerin unterstreicht im Parlament elementare Bedeutung von Hochschulen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der "gesellschaftliche Auftrag des tertiären Sektors" steht im heutigen Unterausschuss des parlamentarischen Wissenschaftsausschusses im Mittelpunkt. Damit wird auch ein zentrales Thema (Arbeitsforum 1) aus dem "Dialog Hochschulpartnerschaft" im Parlament mit Hochschulpartner/innen weiterdiskutiert. "Die Zukunft unserer Hochschulen erfordert mehr denn je ein gemeinsames Vorgehen, das genau und verantwortungsvoll Maß nimmt an der Zukunft der Bildungs- und Wissensgesellschaft, des Innovations-, Wirtschafts- und Arbeitsstandortes und vor allem an der Zukunft der Menschen, die als Studierende, Forschende und Lehrende Leistungen für ihre persönliche und für Österreichs Zukunft erbringen", so Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl in ihren Einleitungsworten. ****

Der "Dialog Hochschulpartnerschaft" sei eine wichtige und richtige Maßnahme gewesen, "um einen breiten Konsens darüber zu erlangen, wie die Zukunft des tertiären Sektors gestaltet werden kann. Es war ein absolutes Novum, dass Studierende, Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulpartner gemeinsam mit der Politik ein gemeinsam getragenes Konzept ausarbeiten", so Karl.

Den Hochschulen komme eine elementare Bedeutung zu - "für die Weiterentwicklung der Wissenschaft, der Gesellschaft und der parlamentarischen Demokratie. Deshalb ist der tertiäre Sektor eine maßgebliche Kraft, um Wohlstand und Lebensqualität durch Erkenntnisgewinn, Wissenstransfer und Innovationen abzusichern und auszuweiten", unterstrich Karl.

"Ich bekenne mich dazu: Der tertiäre Sektor muss noch stärker wachsen", so die Ministerin weiter. "Wir müssen im Hochschulbereich einen wesentlichen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit leisten. Der Zugang muss auf sozial breitester Basis ermöglicht werden, denn ?Bildungsvererbung? darf einfach nicht primärer Hintergrund für den Besuch und die Absolvierung tertiärer Bildung sein", fordert Beatrix Karl einen "Aufbruch für Bildung" ein. Alle Menschen müssten die Chance bekommen, zu lernen - von Anfang an - und immer wieder neu. Dazu gehöre unbedingt mehr Gerechtigkeit in der Bildung, einfach ein Mehr an ?Chancengerechtigkeit?. Denn: mehr soziale Gerechtigkeit und neue Zugänge zu Bildung und Arbeit seien die eigentliche "soziale" Frage unseres 21. Jahrhunderts, schloss Karl.
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