Stöger: Gentechnik von Experten durchleuchten lassen

Risikoforschungsprojekte im Gentechnikbereich stärken

Wien (OTS) - "Es ist wichtig, dass im Bereich der Gentechnik unabhängige Risikoforschung passiert", betonte Bundesminister Alois Stöger heute anlässlich der Veranstaltung "Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft - Aspekte der Biodiversität und Sozioökonomie". Das Gesundheitsministerium und das Landwirtschaftsministerium hatten heute interessiertes Fachpublikum und österreichische Expertinnen und Experten zu einer gemeinsamen Veranstaltung eingeladen. Inhalt war die Präsentation zweier neuer Risikoforschungsprojekte - eines zum Thema "Biodiversität in Ackerbaugebieten im Hinblick auf die Freisetzung und den Anbau von gentechnisch veränderten Kulturpflanzen" sowie ein zweites zur Evaluierung von sozioökonomischen Aspekten von gentechnisch veränderten Organismen.

Gesundheitsminister Alois Stöger sprach anlässlich der Veranstaltung von der großen Bedeutung der unabhängigen Risikoforschung im Zusammenhang mit gentechnisch veränderten Organismen und deren Anwendung in der Landwirtschaft beziehungsweise deren Einsatz in Lebens- und Futtermitteln: "Als Gesundheitsminister ist mir die Förderung der Risikoforschung ein persönliches Anliegen. Mein Ressort hat seit dem Inkrafttreten des Gentechnikgesetzes mehr als 50 einschlägige Forschungsprojekte initiiert und finanziert. In Zukunft wird es vermehrt von Bedeutung sein, nationale und vor allem auch internationale Forschungskooperationen in diesem Bereich durch transnationale Finanzierung zur Bündelung wissenschaftlicher Kompetenz zu forcieren". Aus diesem Grund hat das Gesundheitsministerium gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium bereits im Jahr 2009 die Collaborative Working Group "Risk Research on GMOs" im Rahmen des Standing Committee on Agricultural Research, einem der ältesten EU-Gremien zur Koordination von landwirtschaftlicher Forschung, ins Leben gerufen.

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