Öl-Brennwerttechnik ist günstigstes vollautomatisches Heizsystem

Vollkostenvergleich im Modernisierungsfall zeigt: Flüssiggas und Pellets am teuersten

Wien (OTS) - Zahlreiche aktuell veröffentlichte Heizkostenvergleiche erweisen sich bei genauer Betrachtung als ungenau. Der Grund dafür ist, dass wichtige Faktoren in den Erhebungen oft nicht berücksichtigt werden. Es gilt, in einem seriösen Heizkostenvergleich neben den Kosten für Brennstoff auch die Anschaffungskosten für das Heizsystem und die betriebsgebundenen Kosten (Rachfangkehrer, Service, Stromverbrauch etc.) mit einzurechnen. Wie der aktuelle Vollkostenvergleich des Instituts für wirtschaftliche Ölheizung (IWO) zeigt, sind die Gesamtkosten bei Stückholz am niedrigsten. Die günstigste vollautomatische Heizform bietet Heizöl extra leicht (HEL). Zum Teil deutlich teurer sind Erdgas, Fernwärme, Erdwärme, Flüssiggas und Pellets.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet das am Beispiel eines Einfamilienhauses mit einem Nutzwärmebedarf von 15.000 kWh/Jahr jährliche Gesamtkosten (gerechnet auf 15 Jahre, Grafik anbei) von:

Brennholz: 1.882 Euro
Heizöl extra leicht: 2.185 Euro
Erdgas: 2.297 Euro
Erdwärme 2.502 Euro
Fernwärme: 2.515 Euro
Flüssiggas: 2.775 Euro
Pellets: 2.798 Euro

Beim Austausch eines bestehenden Öl-Heizkessels punktet die moderne Öl-Brennwerttechnik mit den niedrigsten Anschaffungskosten, danach folgen Stückholz-, Erdgas- und Flüssiggasheizungen sowie Fernwärme. Mehr als doppelt so teuer wie die Ölheizung sind demnach Pellets- und Erdwärmesysteme. "Bei der Wahl des Heizsystems verhält es sich wie beim Autokauf. Niemand wird seine Kaufentscheidung ausschließlich von den Spritkosten abhängig machen, sondern auch Anschaffungskosten, Reparaturanfälligkeit, Komfort etc. in seine Gesamtrechnung mit ein beziehen. Und hier zeigen sich erneut die zahlreichen Vorteile der Ölheizung, die sich auch im besten Preis-Leistungs-Verhältnis widerspiegeln", so Martin Reichard, IWO-Geschäftsführer.

Förderaktion für moderne Öl-Brennwerttechnik erhöht Preisvorteil weiter

Ebenfalls für die Ölheizung spricht die Kesseltauschaktion "Heizen mit Öl" der Mineralölwirtschaft. Die Förderung, die beim Umstieg von alten Ölkessel auf moderne Öl-Brennwerttechnik ausbezahlt wird, erhöht den Preisvorteil weiter zugunsten der Ölheizung, denn der Verbrauch von schwefelfreiem Heizöl extra leicht durch den Einsatz der Öl-Brennwertkessel verringert sich um bis zu 40%. Das senkt die Kosten nachhaltig, schont die Umwelt und erhöht die Energieeffizienz. Die bewährte Technik der Ölheizung sorgt weiter für ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und reduziert Reparaturkosten auf ein Minimum. Förderanträge für den Heizkesseltausch finden sich unter:
www.heizenmitoel.at

Rückfragen & Kontakt:

IWO-Österreich
Tel.: 01/710 68 99
Fax: 01/710 68 99-50
Email: wien@iwo-austria.at
www.iwo-austria.at

ikp Wien GmbH
Franz Ramerstorfer
Tel. 01/5247790-27
franz.ramerstorfer@ikp.at
www.ikp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | IWL0001