Neuer ÖBB-Fahrplan ab Mitte Dezember

Im Westen viel Neues: Stündliche Verbindungen nach Wien - Brennerverkehr wird ausgeweitet. Nahverkehr bleibt im Takt.

Wien (OTS) - Am 12. Dezember 2010 tritt der neue ÖBB-Fahrplan in Kraft. Wie jedes Jahr werden am zweiten Sonntag im Dezember in ganz Europa die Fahrpläne aktualisiert und an neue Gegebenheiten angepasst.

Westösterreich rückt näher

Im Fernverkehr wird das Angebot 2011 vor allem in Westösterreich verbessert. Mit dem vollständigen Ausbau des railjet-Taktes kann ab Fahrplanwechsel zwischen Wien und Feldkirch ein zwei-Stunden-railjet-Takt angeboten werden. Um eine Stunde zeitversetzt wird ein Zwei-Stunden-IC-Takt zwischen Wien und Innsbruck eingeführt, einige Züge fahren weiter nach Landeck-Zams bzw. Bregenz. Das heißt, dass Sie künftig stündlich eine bequeme und schnelle Verbindung zwischen Westösterreich und der Bundeshauptstadt haben.

Erweitert wird das Angebot auch auf der Brennerachse, wo künftig fünf statt wie bisher vier Zugpaare täglich auf der Strecke München -Verona verkehren. Aufgrund der geringen Nachfrage wird allerdings ein Zug Verona - München, ausgenommen Samstag, auf Innsbruck - München verkürzt. Neu ist auch, dass künftig wieder eine Verbindung München -Innsbruck - Venedig angeboten wird. Darüber hinaus werden zusätzliche railjet-Direktverbindungen zwischen Wien und Zürich verkehren, eine weitere an Wochenenden von Budapest über Wien und München nach Stuttgart und Frankfurt.

Dem Steuerzahler verpflichtet

Die ÖBB sind verpflichtet, wirtschaftlich und effizient zu denken und zu handeln. Jede Leistung im Fernverkehr muss eigenwirtschaftlich geführt werden können. Die Direktverbindung zwischen Graz und Linz muss daher eingestellt werden. Allerdings ist hier mit sieben Umsteigeverbindungen pro Tag und Richtung nach wie vor eine gute Verbindung gewährleistet.

Um das österreichische Schienennetz zu modernisieren und leistungsfähig zu halten, muss an der Strecke gearbeitet werden. Auch das spielt bei der Fahrplangestaltung für das kommende Jahr eine große Rolle. So verlängert sich wegen Bauarbeiten etwa die Fahrzeit von Wien nach Salzburg um sechs Minuten. Auch auf der Südbahn führen die Arbeiten in den Bahnhöfen Bruck/ Mur, Graz Hbf und Leibnitz zu rund drei Minuten längerer Fahrzeit.

Nahverkehr bleibt im Takt

Der Nahverkehr und seine Anschlüsse werden - wo dies möglich ist - an die geänderten Voraussetzungen angepasst. Hier geht es vor allem darum, bestehende regionale Taktsysteme stabil zu halten und innerhalb der Region die bestmöglichen Anschlüsse herzustellen. Dazu kommt, dass der Nah- und Regionalverkehr grundsätzlich anders organisiert ist als der Fernverkehr. Hier spielen jene Leistungen die Hauptrolle, die Länder und Verbünde bei der ÖBB-Personenverkehr AG bestellen. Daher bedeutet das auch, dass in einigen Regionen Leistungen zurückgenommen werden, weil keine Bestellung mehr dafür vorliegt.

Für detaillierte Informationen zum Fahrplan 2010/11 verweisen wir auf die regionalen Presseinformationen bzw. -konferenzen in den kommenden Tagen. Darüber hinaus werden alle Informationen zum neuen Fahrplan auf www.oebb.at nachzulesen sein. Die österreichweiten Informationen sind heute ab 20 h abrufbar; je nach Bundesland werden bis 18.10. alle Fahrplaninfos abrufbar sein.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und Gütern. Mit rd. 45.000 MitarbeiterInnen und Gesamterträgen von rd. 5,7 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes. Im Jahr 2009 wurden von den ÖBB 453 Mio. Fahrgäste und 120,3 Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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