FPÖ-Hofer: Prammer will Väter bestrafen!

Hofer, Gartelgruber, Kitzmüller übergaben der Nationalratspräsidentin die Unterschriften der Petition "Gemeinsame Obsorge"

Wien (OTS) - Am 12. Oktober übergaben FPÖ-Vizeparteiobmann NAbg. Norbert Hofer, die freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber und die freiheitliche Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller, die von über 2.400 Eltern unterstützte "Petition für eine automatische gemeinsame Obsorge", an die Nationalratspräsidentin Barbra Prammer. Die Plattform Trennungsopfer hatte zusammen mit etlichen anderen engagierten Vereinen, tausende Unterstützungserklärungen gesammelt, die für tausende Schicksale stehen.

Als erste Reaktion auf die vielen Unterschriften engagierter Eltern, verkündete Prammer in ihrem Büro, dass sie in Zukunft Väter, die ihrer Obsorgepflicht nicht nachkommen, finanziell bestrafen wolle. In einem darauffolgenden kurzen Streitgespräch, erwies sich Barbara Prammer einmal mehr als brave Dohnal Schülerin. Fossile links-ideologische Schreckensgespenster kamen ans Tageslicht, alte Fronten verhärteten sich, orthodoxer Staatsfeminismus versus modern gelebte Demokratie. Auch den von Ing. Hofer eingebrachten Einwand, bezüglich der missbräuchlichen Verwendung des Wegweiserechts, wehrte die Nationalratspräsidentin mit einer Verharmlosung der leicht belegbaren Missstände reflexartig ab. "Kinderrechte spielen anscheinend noch immer keine Rolle für die Nationalratspräsidentin. Alles außer - Väter als die Bösewichte schlechthin zu sehen - passt anscheinend nicht in ihr eng gestricktes Weltbild", so Hofer.

"Prammer sollte aber wissen, dass eine zeitgemäße Familienpolitik mehr erfordert als alte Vorurteile zu pflegen. Die SPÖ ist auch familienpolitisch in eine Sackgasse geraten. Einerseits verlangt sie von Vätern, dass sie sich vermehrt um die Kinder kümmern sollen, aber nach einer Trennung, verbannt man sie aus den Kinderzimmern. Eine familienfreundliche Politik muss aber darin bestehen, beiden Eltern gleiche Rechte zu geben und gleiche Pflichten abzuverlangen. Nur so wäre sichergestellt, dass Kinder nicht zum Instrument und zu Verlierern in Scheidungskriegen werden. Unsere Gesellschaft ist längst viel dynamischer geworden, als manchen SPÖ Politikerinnen lieb ist. Wann begreift diese Retro-Partei endlich: Eine zeitgemäße Familienpolitik bedeutet, dass Väter und Mütter, ihre Elternschaft auch leben können. Die Wien Wahl zeigt, nichts bleibt wie es ist, wenn sich eine Partei der Realität verweigert! Die automatische gemeinsame Obsorge bedeutet Familienfreundlichkeit und ist eine gesellschaftlich notwendige Investition in die Zukunft dieses Landes", hält Hofer nachdrücklich fest.

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