Wanderstöcke: Schlaufen, Griffe und Verstellsystem Worauf man beim Kauf achten muss

München (OTS) - Leuchtendes Herbstlaub an den Bäumen, raschelnde Blätter und wenn man Glück hat, strahlender Sonnenschein. Diese Jahreszeit ist wirklich wie geschaffen zum Wandern und ist gut für Seele und Körper. Und damit es dem Körper wirklich gut tut, sollte man mit Stöcken wandern, denn sie sorgen fürs Gleichgewicht und entlasten ganz wesentlich die Gelenke. Da man Wanderstöcke aber selten kauft, haben die meisten von uns wenig Erfahrung, wie man gute Wanderstöcke findet. Schon bei den Griffen gibt es ganz verschiedene Ausführungen, erklärt der TÜV SÜD und Expertin Bettina Tillmanns rät:

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Ich würde empfehlen, einen Neoprenbesatz zu wählen, weil der am besten auch geeignet ist bei Schnee oder Regen, weil er am besten eine Griffigkeit dabei hat. Was sonst noch wichtig ist, ist die Schlaufenlänge und die Schlaufenbreite. Also mindestens 1,6 cm sollten die Schlaufen breit sein und sie sollten auch gut abgerundet und gut gepolstert sein, damit es angenehm ist und auch bei längeren Strecken nicht scheuert.

Da ja nicht jeder Mensch gleich groß ist, haben Wanderstöcke ein Verstellsystem, das ebenfalls zur Verlängerung beim Abstieg dient und beim Transport zusammen geschoben werden kann:

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Bei der Auswahl muss man unbedingt darauf achten, wie groß die Stützwirkung des Verstellsystems ist. Diese reicht bei verschiedenen Modellen jeweils zwischen 30 bis 100 kg. Doch je geringer diese Kraft, desto größer die Gefahr, dass sich der Wanderstock unbeabsichtigt zusammenschiebt. Das Zusammenschieben des Stockes kann bei Druck nämlich gefährlich werden und sogar zum Sturz führen.

Mit den Stöcken geht man auch durch Matsch und Schweiß setzt sich im Lauf der Zeit in den Schlaufen ab, so dass die Wanderstöcke gereinigt werden müssen:

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Darum ist es sinnvoll, die Schlaufen regelmäßig mit einem Reinigungsmittel zu waschen und danach gut auszuspülen. Wenn die Handgriffe aus Kunststoff oder Neopren sind, dann können sie ganz einfach mit einem feuchten Lappen gereinigt werden. Wenn ihre Stöcke nass geworden sind, ist es ganz wichtig, die nicht nass zusammen zuschieben, weil, dann kann es schnell zu Rost kommen, zu Korrosion. Also da ganz wichtig, ganz trocken machen vorher, dann erst zusammenschieben.

Außerdem rät der TÜV SÜD, sich seine Wanderstöcke immer mal wieder anzuschauen, denn wenn diese verbogen sind oder Griffe oder Schlaufen abgenutzt und rissig sind, sollte man sie durch neue ersetzen.

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