Geld und Seele - Internationale Tagung im Sigmund Freud Museum am 15.10.2010

Wien (OTS) - Kaum ein Objekt des täglichen Gebrauchs zieht solche Aufmerksamkeit und Begehrlichkeiten auf sich wie das Geld. Steht 'Seele' für den ureigenen inneren Reichtum, so wird 'Geld' als Ausdrucksmittel für äußeren Reichtum gehandhabt. Gleichzeitig fungiert es als Tausch-, Kommunikations- und Bindungsmittel. Der deutsche Philosoph und Soziologe Georg Simmel erkannte schon 1900 in "Die Philosophie des Geldes" die Bedeutung von Geld als Selbstzweck. Obwohl wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt haben, dass Armut nicht unglücklich, Reichtum nicht glücklich machen muss, wird auch heute der Besitz von Geld als Garant für seelisches Wohlbefinden verstanden. Tatsächlich ist das Verhältnis von "Geld und Seele" einerseits, von ökonomischem Handeln und emotionalen Faktoren andererseits, höchst komplex und erfordert eine mehrdimensionale Sicht und Analyse. Die Konferenz im Sigmund Freud Museum geht diesem Spannungsfeld von "Geld und Seele" daher aus unterschiedlichen Perspektiven und Disziplinen - Soziologie, Philosophie, Psychoanalyse, Psychologie, Wirtschaftswissenschaft und Vermögensforschung - nach.

Programm und Abstracts:
http://www.ots.at/redirect/geldundseele

Geld und Seele - Internationale Tagung

Anmeldung: office@freud-museum.at

TeilnehmerInnen:
Panel 1 (10:30 - 13:00): Alain Deneault, Noam Yuran, Marcel Drach
Moderation: Wolfgang Müller-Funk
Panel 2 (15:00 - 17:30): Thomas Oberlechner, Thomas Druyen, Carlo
Strenger
Moderation: Helmut Berg
Panel 3 (18:30): Eva Illouz, Felix De Mendelssohn, Simon
Severino
Moderation: Noam Yuran

Datum: 15.10.2010, um 10:30 Uhr

Ort:
Sigmund Freud Museum
Berggasse 19, 1090 Wien

Rückfragen & Kontakt:

Peter Nömaier
Sigmund Freud Privatstiftung
Berggasse 19, A-1090 Wien
T +43-1-319 15 96-21
F +43-1-317 02 79
p.noemaier@freud-museum.at
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