AVISO: Volksgruppentag am 18. Oktober im Parlament Reichhaltiges Programmangebot von Vorträgen, Diskussionen und Kunst

Wien (PK) - Ein interessantes und vielfältiges Programm bietet
der Volksgruppentag, zu dem Nationalratspräsidentin Barbara
Prammer gemeinsam mit dem Dachverband Österreichisches Volksgruppenzentrum am 18. Oktober 2010 ins Parlament lädt. Das Spektrum der Aktivitäten reicht von Vorträgen und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Aspekten in Minderheitenfragen, über Filmvorführungen, Puppentheater und Lesungen bis hin zu musikalischen Darbietungen aller sechs autochthonen Minderheiten
in Österreich. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stehen somit breitgefächerte Informationsmöglichkeiten zur Verfügung.

Der Volksgruppentag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Vielfalt Demokratie" statt und beginnt mit seinem Programm um
9.30 Uhr. Der Abschluss ist für 18 Uhr geplant.

Am Vormittag hat man die Wahl zwischen dem Film "Mri Historija"
von Emmerich Gärtner-Horvath und Vorträgen von Marjan Pipp ("Sprache und Kultur, Bestand und Erhaltung der autochthonen Volksgruppen sind zu achten, zu sichern und zu fördern"), Gerhard Baumgartner ("Die Österreichischen Volksgruppen - Wandel durch Zeit") und Brigitte Entner ("'Nichts sagen!' Ethnische
Minderheiten im Spannungsfeld von NS-Verfolgung und Widerstand"). Die Vorträge werden musikalisch begleitet.

Um 12 Uhr wird die Skulptur "ROMNI" von Ulrike Truger
präsentiert.

Der Nachmittag ist einerseits durch Podiumsdiskussionen, andererseits durch Filmvorführungen, Musik, Puppentheater und Lesungen geprägt. Die Diskussionen behandeln die Themen:
"Vertretung der Volksgruppen", "Perspektiven der Jugend", "Schule und Bildung" sowie "Wirtschaft und regionale Zusammenarbeit". Die jeweiligen Impulsreferate halten Staatssekretär Josef Ostermayer, Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Bundesministerin Claudia Schmied und Staatsekretär Reinhold Lopatka.

Zu sehen sind die Filme "Tore in die Stadt" von Ingrid Konrad und Gisa Ruland, "Jahrzehnte des Vergessens" von Milena Olip, "Lungo Drom" von Marika Schmiedt und eine Kurzfassung von "Mri
Historija" von Emmerich Gärtner-Horvath. Literatur der
Minderheiten wird dargeboten von Domokos Nagy, Hanna Moso und SchülerInnen der Wiener Ungarischen Schule, von Rezka Kanzian, Judith Krammer und Ana Schoretits. (Schluss)

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