AKNÖ-Haneder: Lehre aufwerten, nicht abwerten

In der Berufsausbildung keine Sackgassen schaffen

Wien (OTS/AKNÖ) - "Eine solide und fundierte Basisbildung, das
soll die Lehre auch in Zukunft sein", hält AKNÖ-Präsident Hermann Haneder fest. Für Haneder ist daher alles daran zu setzen, dass die Lehre auch international als Fachausbildung anerkannt wird. Das sei der richtige Weg, um im globalisierten Wettbewerb zu bestehen. "Ich bin daher gegen alles, was die Lehre abwertet und zu einseitigen Ausbildungen führt". Man unterlaufe mit solchen Vorschlägen auch den europäischen Qualifikationsrahmen, die Lehrlingsausbildung in Österreich würde in diesem dann eine Abwertung erfahren.

Generell geht es dem AK-Präsidenten nicht darum, sich einer Diskussion zur Weiterentwicklung der Lehre zu verschließen. "Wir sind sicherlich zu allen Gesprächen bereit, sinnvolle Zukunftsberufe zu zulassen", erklärt Haneder.

Man sei aber strikt gegen eine "Lehre light" oder Modelle, die den Facharbeiterstatus unterlaufen. "Wir bekennen uns dazu, dass eine Lehrausbildung eben nicht nur auf den Bedarf eines einzelnen Betriebes zugeschnitten sein soll, sondern der künftigen Facharbeiterin oder dem Facharbeiter Chancen und Verdienst-möglichkeiten in vielen Bereichen bietet".

Generell sieht sich der AK-Präsident da auf einer Linie mit jenen in der Wirtschaft, die auf eine möglichst fundierte Ausbildung setzen:
"Hochqualifizierte Facharbeit ist der Schlüssel zum Erfolg der österreichischen Betriebe."

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