26. ordentliche Bundestag des RfW Österreich: Fritz Amann als Bundesobmann bestätigt

"Der RfW ist die Stimme der kleinen und mittleren Unternehmen Österreichs innerhalb, aber auch - und besonders - außerhalb der Wirtschaftskammer."

Wien (OTS) - Der 26. ordentliche Bundestag des RfW Österreich fand heuer in Bad Ischl statt. Fritz Amann, seit 2004 Bundesobmann des RfW, wurde von den Delegierten in dieser Funktion bestätigt. Zu seinen Stellvertretern wurden gewählt: LO-Kärnten SPO-STV Senator h.c. Bgm Matthias Krenn, LO-Oberösterreich LAbg. Bgm. Ing. Wolfgang Klinger, LO-Tirol KommR Winfried Vescoli, LO-Niederösterreich KommR Walter Fischer, LO-Steiermark Dr. Erich Schoklitsch, BSO-STV Mag. Dorothea Fiedler.

"Der RfW ist die Stimme der kleinen und mittleren Unternehmen Österreichs innerhalb, aber auch - und besonders - außerhalb der Wirtschaftskammer", so Amann. Die kleinen und mittleren Unternehmen seien das Fundament und die Basis für die Wertschöpfung in Österreich, sie schaffen rund 60 Prozent aller Arbeitsplätze, stemmen 80 Prozent der Wirtschaftsleistung. Ihren Anliegen Gehör zu verschaffen, das sei die Aufgabe des RfW. "Und wir müssen eine laute Stimme sein und mit lauter Stimme auch die Verfehlungen der Regierung aufzeigen", so Amann. Der RfW-Bundesobmann verwies unter anderem auf das Bundesbudget 2011, das Finanzminister Pröll gegen die klaren Bestimmungen der Verfassung verschoben habe. Er erinnerte auch an die im Regierungsprogramm festgeschriebenen Maßnahmen wie Verwaltungsreform, Verbesserungen in der Unternehmensnachfolge, Vereinfachungen in der Unternehmensbesteuerung und vieles andere. "Es ist nichts passiert, keiner diese Punkte wurde auch nur im Ansatz umgesetzt. Diese Regierung betreibt Arbeitsverweigerung. Am normalen Arbeitsmarkt wäre das eine fristlose Kündigung", kritisierte Amann.

Aber auch innerhalb der Wirtschaftskammer Österreich sieht der RfW Handlungsbedarf: So sind beispielsweise die Mehrfachpflichtmitgliedschaften weiter zu reduzieren und Synergien noch effizienter zu gestalten. "Wir sind freie Unternehmer, wir wollen frei entscheiden", so Amann. Der RfW-Bundesobmann bedankte sich auch bei Matthias Krenn, von dem er heuer die Funktion des Wirtschaftskammer-Vizepräsidenten übernommen hat, für seine hervorragende Arbeit und seinen Einsatz.

In seiner 50-jährigen Geschichte sei der RfW auch thematisch immer Vorreiter gewesen. Das gelte auch für die Herausforderungen der Zukunft wie die neuen Arbeitswelten, in denen das Miteinander von Arbeitnehmern und Arbeitgebern im Vordergrund steht, und nicht der längst überholte Klassenkampf. Allein dadurch gebe es für den RfW jedenfalls noch einiges zu tun. "Mit der nötigen Geschlossenheit wird der RfW diese Herausforderungen erfolgreich meistern", so Amann.

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