Einladung zum Symposium: "Stellen wir die richtigen Fragen" Vom Verstehen zum pädagogischen Handeln

Wien (OTS) - Die Pädagogische Hochschule Oberösterreich veranstaltet
am Donnerstag, 14. Oktober 2010 (9:30 Uhr - 17:15 Uhr)
das Fachsymposium "Stellen wir die richtigen Fragen? Vom Verstehen zum pädagogischen Handeln".
Tagungsort : Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Kaplanhofstraße 40, 4010 Linz

Als Referentinnen und Referenten sind Bildungsfachleute aus Deutschland und Österreich eingeladen: Prof. Dr. Karl Dieter Schuck, Dekan der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft an der Universität Hamburg wird im Einführungsvortrag darauf eingehen, dass nur die Subjekte selbst den Erfolg der pädagogischen Förderung herstellen können. Demnach ist der Subjektstandpunkt in den Prozess einer kooperativen Diagnose und Förderung einzubeziehen. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass die Förderung auf dem Hintergrund falsch gestellter Fragen nicht zum möglichen Erfolg führt.

Prof. Dr. Christina Reichenbach von der Fachhochschule Bochum wird die Frage der Ethik hinsichtlich der Anwendung diagnostischer Verfahren thematisieren. Die weiteren Vorträge widmen sich spezifischen Aspekten der förderdiagnostischen Arbeit: Frau Dipl. Päd. Marion Döll von der Universität Wien stellt verschiedene Verfahren zur Feststellung der sprachlichen Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund vor. Herr Prof.em. Dr. Reimer Kornmann von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gibt Anregungen für einen diagnostisch gestützten Anfangsunterricht in Mathematik.

In 10 Workshops werden diese Themen vertieft und ergänzt.

Bisher gibt es nur wenige Beispiele dafür, wie Förderpläne für einzelne Kinder mit konkreten Unterrichtskonzepten für die gesamte Lerngruppe einer Schulklasse zu verbinden sind. Im Rahmen des Symposiums wird der Versuch unternommen, Lösungen für dieses Problem vorzuschlagen. Förderdiagnostik sollte die Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten einzelner Kinder berücksichtigen und zugleich auch auf die gesamte Lerngruppe einer Schulklasse bezogen sein. Dadurch soll erkennbar werden, welche Merkmale des Unterrichts den Lern- und Entwicklungsbedürfnissen einzelner Kinder besonders zugute kommen. Hieraus leiten sich dann die Inhalte der individuellen Förderpläne ab, die im Rahmen des konkreten Unterrichts zu realisieren sind. Somit stehen die Fragestellungen für die Diagnose der individuellen Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten in engem Zusammenhang mit den Planungen für den Unterricht.

Vor dem Hintergrund der Forderung nach Individualisierung und innerer Differenzierung gewinnt die Frage der Förderdiagnostik an Gewicht in allen Schulen. Es soll überlegt werden, inwieweit diagnostische Prozesse Grundlage und Bedingung für Lernen und Entwicklung in allen Bildungsbereichen sind.

Ziel des Symposiums ist es, förderdiagnostisches Handeln als selbstverständlichen Teil professionellen pädagogischen Handelns zu erschließen und konkrete Handlungsmöglichkeiten anzubieten.

Fachsymposium: "Stellen wir die richtigen Fragen? Vom Verstehen zum
pädagogischen Handeln"


Datum: 14.10.2010, 09:30 - 17:15 Uhr

Ort:
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Kaplanhofstraße 40, 4010 Linz

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