Haider-Todestag: BZÖ Kärnten gedachte an der Unfallstelle des verstorbenen Landeshauptmannes

Bucher: "Ich glaube an dieses, sein BZÖ und dessen Zukunft" - Petzner: "Wir dürfen nicht Bewahrer wie die anderen werden, sondern wir müssen Veränderer bleiben."

Klagenfurt (OTS) - In diesen Tagen jährt sich zum zweiten Mal der Todestag des Landeshauptmannes, BZÖ-Gründers und Bündnisobmannes Dr. Jörg Haider. Aus diesem Grund hat das BZÖ Kärnten am Freitag Abend an der Unfallstelle in Lambichl eine Gedenkfeier mit einer Kranzniederlegung abgehalten. Zu dieser feierlichen Kranzniederlegung und Gedenkstunde waren neben vielen Mitgliedern, Mandataren und Wegbegleitern sowie eine Abordnung des Abwehrkämpferbundes, BZÖ-Bündnisobmann KO NRAbg. Josef Bucher, der geschäftsführende Kärntner BZÖ-Bündnisobmann NRAbg. Stefan Petzner sowie BZÖ-Bezirksbündnisobmann NRAbg. Sigisbert Dolinschek gekommen.

BZÖ-Bündnisobmann NRAbg. Josef Bucher würdigte in seinen Worten die politischen Leistungen Haiders für Kärnten und für Österreich. Bucher: "Politiker sein ist kein Beruf, sondern eine Berufung. Das hat Jörg Haider wie kein anderer vorgelebt." Der BZÖ-Bündnisobmann verurteilte auch die unrichtige Berichterstattung der Medien, die Jörg Haider auch nach seinem Tod eine ans Zeug flicken wollten und nicht aufhören würden, Unwahrheiten über ihn zu verbreiten. Zugleich versprach Bucher, dass er als BZÖ-Bündnisobmann den Weg des von Jörg Haider gegründeten BZÖ fortsetzen werde. Bucher: "Ich glaube an dieses, sein BZÖ und dessen Zukunft."

"Dein menschliches Sein bleibt uns Vorbild. Dein politisches Tun uns Richtschnur", zitierte der geschäftsführende Kärntner BZÖ-Bündnisobmann NRAbg. Stefan Petzner in seiner Gedenkrede die auf dem Kranz, den das BZÖ Kärnten an der Unfallstelle niederlegte, stehenden Sätze. Petzner: "Jörg Haider hat als Mensch die Menschen dieses Landes bewegt, berührt, begeistert. Durch sein Engagement, sein Herz und seine Nähe zum Volk. Die Kärntnerinnen und Kärntner haben gespürt, dass ihn im Unterschied zu den anderen nicht der Wille zur Macht antreibt, sondern die Liebe zum Land und den Menschen. Als Politiker war Jörg Haider jemand, der durch seine Visionen, Ideen und Überzeugen, seine Tatkraft und seinen Reformeifer die Menschen in Kärnten und ganz Österreich begeistern und gewinnen konnte. Seine Leistungen wie das Aufbrechen jahrzehntelanger rot-schwarzer Machtsysteme in Österreich und seine Erfolge für Kärnten sind unbestritten und er zählt nicht nur deswegen neben Bruno Kreisky zur prägendsten politischen Persönlichkeiten in der Geschichte der Zweiten Republik."

Als solcher fehle Jörg Haider natürlich. In Kärnten, in Österreich, seinen politischen Freunden und wohl auch, wenn sie ehrlich sind, seinen politischen Gegnern, fuhr Petzner fort, machte aber auch in Richtung Zukunft klar: "Wer versucht, Jörg Haider zu kopieren wie manch wahlkämpfender Politiker in Wien, der hat nichts verstanden und wird irgendwann ebenso scheitern wie jene, die meinen durch den nostalgischen Blick auf die Vergangenheit und das Beharren auf das Gestern die vor uns stehende Zukunft gewinnen und die Herausforderungen von Morgen meistern zu können. Worum es tatsächlich geht ist, dass man mit seinem menschlichen Sein als Vorbild und seinem politischen Tun als Richtschnur den Blick nach vorne richtet und mit festem Blick auf die Zukunft die Herausforderungen, die vor uns stehen, meistert und die Zukunft gestaltet. Wir dürfen nicht Bewahrer wie die anderen werden, sondern wir müssen Veränderer bleiben. Das ist unser Auftrag. Und den verfolgen wir vom BZÖ."

FOTOHINWEIS: Fotos zu dieser Aussendung sind bei Gerd Eggenberger erhältlich.

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